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Spenden für Umsonstladen gut angelegt

Stralsund Spenden für Umsonstladen gut angelegt

Der Erweiterungsbau in Grünhufe geht voran/Noch in diesem Jahr soll Eröffnung gefeiert werden

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Die Bodenplatte für die Erweiterung des Umsonstladens in Grünhufe ist fertiggestellt. In den nächsten Tagen geht es an das Aufstellen der Module für den Fertigteilbau, in dem künftig die Ausgabestelle für Kinderbekleidung und eine Spielecke untergebracht werden.

Quelle: privat

Stralsund. Wer sehen möchte, was mit den Spendengeldern der letzten OZ-Weihnachtsaktion passiert, der muss nach Grünhufe gehen: Dort nimmt der Erweiterungsbau für den Umsonstladen jetzt sichtbar Gestalt an. Die Bodenplatte ist fertig. Die Fertigteil-Module für die neue Ladenfläche sind vorbereitet. In den nächsten Tagen soll mit dem Aufbau begonnen werden.

Knapp 25 500 Euro hatten die Leser der OSTSEE-ZEITUNG im vergangenen Jahr gespendet, damit der Umsonstladen im Nachbarschaftszentrum, der aus allen Nähten platzt, mehr Raum erhält. Im April begann die Umsetzung des Projektes, das von ehrenamtlichem Engagement lebt.

Zu denen, die den Bau unterstützen, gehört der Stralsunder Hausmeister Jens Heichel. „Ich finde es einfach großartig, was im Umsonstladen für Bedürftige geleistet wird. Da steckt so viel persönlicher Einsatz dahinter. Deshalb bringe ich mich dort auch gern mit ein“, sagt der Stralsunder, der die einzelnen Bauteile zusammenstellt, gestern.

Bevor der Neubau allerdings beginnen konnte, musste eine alte Laube auf dem Gelände weichen. Ursprünglich hatte man eine Containerlösung favorisiert, sich dann aber für die preisgünstigere modulare Lösung entschieden. „Das passt sich viel besser in die vorhandenen Platzverhältnisse und die Hofgestaltung ein und lässt auch Raum für das Spielen im Freien“, hatte Thomas Nitz, Mitglied im Gemeindekirchenrat und Organisator im Nachbarschaftszentrum, bereits im April begründet. „Energie werden wir so auch noch sparen. Der Bau wird also günstiger in den Betriebskosten“, ergänzte Nitz nun. Durch die Kosteneinsparung gegenüber einem Container und auch durch weitere Unterstützer der Aktion bleibe sogar noch Geld für eine „niveauvolle Gestaltung innen und außen“ übrig.

„Bereits jetzt danken wir allen Spendern. Geholfen haben uns in den letzten Tagen vor allem die Stralsunder Unternehmer Thomas Schurig, Jörg Bornhöft und Bernd Klein“, sagt Nitz. Planerisch hatte sich vor allem Architektin Petra Kottke mit eingebracht. Und auch vom Bauamt habe es die fachkundige Begleitung gegeben. Denn für die Projektierung und den Unterbau seien neue Anforderungen entstanden. Nun ist alles auf gutem Weg. Auch die Nachbarn hätten kurzzeitige Behinderungen ohne Klagen in Kauf genommen. Nun hoffen alle, dass zum fünfjährigen Jubiläum der Neuauflage des Umsonstladens am 1. Dezember Einzug gefeiert werden kann. Untergebracht werden in den zusätzlichen Räumen der Ausgabestelle die Kinderabteilung und eine Spielecke. Dann wird mehr Platz unterm Dach des Stammhauses, wo es durch die schmalen Gänge sehr eng ist. „Für alle werden sich die Bedingungen verbessern“, ist Nitz sicher.

Umsonstladen lebt vom Ehrenamt

Der Umsonstladen im Nachbarschaftszentrum Grünhufe feiert am 1. Dezember das fünfjährige Bestehen seiner Neuauflage. Die ersten Anfänge dieser Einrichtung, die Bedürftige vor allem mit Kleidung versorgt, gehen aber bereits bis ins Jahr 2008 zurück.

Das Team um die Leiterin Anna Drews arbeitet ehrenamtlich und wird von vielen weiteren freiwilligen Helfern untestützt. Der Laden lebt von Sachspenden, die in Stralsunder Haushalten nicht mehr benötigt werden und zu schade zum Wegwerfen sind. Als die OSTSEE-ZEITUNG im vergangenen Dezember ihre Leser aufrief, Geld für einen Erweiterungsbau zu sammeln, stieß die Aktion auf großen Zuspruch.

Insgesamt kamen 25479,95 Euro zusammen.

Marlies Walther

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