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31:19 gegen Grünheide: Stralsunder HV siegt souverän

Stralsund 31:19 gegen Grünheide: Stralsunder HV siegt souverän

Oberligist zieht mit LHC Cottbus gleich / Torwart Ligarzewski verlängert Vertrag

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Kapitän Martin Brandt erzielte fünf Tore für den Stralsunder HV im Spiel gegen Grünheide. FOTOS (2): TIMO EWERT

Stralsund. Auf Szymon Ligarzewski ist Verlass. Das bewies der 42 Jahre alte Torwart des Stralsunder HV am Sonnabend wieder einmal. In der Oberliga Ostsee-Spree hatten die Sundstädter den Grünheider SV zu Gast. Mit einer starken Leistung hinten und vielen guten Würfen vorn sicherten sich die Gastgeber vor 684 Zuschauern in der Vogelsanghalle einen souveränen 31:19 (16:10)-Sieg. „Das war die Reaktion, die ich mir erhofft hatte“, sagte Trainer Markus Dau nach dem Spiel. Eine Woche zuvor hatte der SHV beim Ludwigsfelder HC verloren.

OZ-Bild

Oberligist zieht mit LHC Cottbus gleich / Torwart Ligarzewski verlängert Vertrag

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„Dass Szymon so gut gehalten hat, gibt natürlich extrem viel Sicherheit“, erklärte Martin Hoffmann, der selbst zweimal traf. Dabei gab es zu Beginn erst einmal eine Schrecksekunde. Torwart Tim Escher bekam in den ersten fünf Minuten einen Ball gegen den Kehlkopf. Kurz darauf musste er das Feld verlassen und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.

Durch die starke Leistung des eingewechselten Ligarzewski konnten sich die Hausherren ganz auf den Angriff konzentrieren. So lief unter anderem Benjamin Hinz zu Hochform auf und erzielte nicht nur zehn Tore (davon drei Siebenmeter), sondern versenkte zum Ende der ersten Halbzeit bei einem direkten Freiwurf den Ball gekonnt im Tor. Unter dem lauten Jubel des Publikums verabschiedete sich der SHV mit 16:10 Toren in die Pause.

Die zweite Hälfte ging so gut weiter, wie die erste endete. Das Team von Markus Dau vergrößerte seine Führung immer weiter. Die Gäste trafen zwar auch, doch den Rückstand konnten sie nicht mehr aufholen. Spätestens beim 20:13 waren die Einheimischen nicht mehr aufzuhalten. Die Stralsunder bauten die Führung sogar auf zwölf Tore aus (26:14) und behaupteten den Vorsprung bis zum Schluss – zum 31:19.

Mit dem Sieg zieht der SHV mit dem LHC Cottbus gleich. Beide Teams liegen nach 20 Partien mit 32:8 Punkten vorn. Die Stralsunder haben sogar das bessere Torverhältnis und stehen aktuell auf Platz eins der Tabelle. Für den Aufstieg in die 3. Liga würde das aber nicht reichen. „Am Ende zählt der direkte Vergleich“, sagt Trainer Dau. Weil der SHV seine Duelle gegen Cottbus verloren hat, würde aktuell der LHC aufsteigen. „Das Ziel war aber erst einmal die Punktgleichheit, und das haben wir geschafft“, lobte Dau.

Aber egal, in welcher Liga, auf Szymon Ligarzewski kann der SHV auch in der kommenden Saison bauen. „Szymon hat seinen Vertrag verlängert“, verkündete Dau stolz. Für den gebürtigen Polen ist es die dritte Saison in Stralsund. „Mir gefallen das Team und das Land“, sagt er. Ligarzewski spielte in der 2. Bundesliga und wurde unter anderem zweimal polnischer Meister. „Ich habe auch im Nationalteam gespielt“, erinnert er sich. Seine Leidenschaft für den Handball geht mittlerweile 30 Jahre zurück. „Ich habe immer im Tor gestanden.“ Und solange es geht, werde er weitermachen. Seine Spielfreude kann der Torwart am Wochenende gegen die SG OSF Berlin erneut beweisen.

SHV: Szymon Ligarzewski, Tim Escher – Marc Hünerbein 3, Kai Baresel 1, Martin Brandt 5, Benjamin Hinz 10/3, Jakub Olejniczak 1, Martin Hoffmann 2, Maic Sadewasser, Lucas-Peter Kladek-Markau 1, Jakub Vanek 6, Adam Swiatek 2.

Manuela Wilk

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