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Auftakt nach Maß für Bundesligakegler

Stralsund Auftakt nach Maß für Bundesligakegler

Stralsunds Sportler des KV Hansa gewannen beim Neuaufsteiger Husum mit 2:1 und verloren beim gefürchteten Deutschen Meister Kiel mit 0:3

Stralsund. Mit einem Sieg und einer Niederlage stiegen Stralsunds Kegler der ersten Bundesliga am Wochenende in die Saison ein. Beim Aufsteiger Husum trafen sie dabei zunächst auf unbekanntes Terrain. So wollten die Männer vom Strelasund von Beginn an Druck machen und begannen mit Andreas Kammann und Manfred Dill in der Startachse. Dies gelang Kammann mit 879 Holz zum Teil.

 

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Torsten Hochmann beim Deutschen Meister Phönix Kiel

Quelle: privat

Das Ergebnis in Husum hätte noch etwas höher ausfallen können. Doch der Auswärtspunkt zählt.“Torsten Hochmann, KV Hansa

Er konnte Christensen (870) hinter sich lassen, musste jedoch Dirks (894) ziehen lassen. Dill, gehandicapt durch einen Insektenstich, fand nicht zu seinem Spiel und erreichte nur 865 Holz. In der Mittelachse traten dann Joachim Rasch und Christian Ziems an. Rasch spielte mit 879 Holz eine solide Partie und konnte Ludwig (870) und Lem (876) hinter sich lassen.

Für Ziems lief nichts zusammen, und er ärgerte sich am Ende über die vergebenen Chancen und seine 848 Holz. So sollten Carstensen und Petersen es für die Gastgeber im letzten Durchgang gegen Torsten Hochmann und Udo Berndt richten. Beide spielten stark und erreichten 891 bzw. 900 Holz. Berndt konnte mit 865 zwar nicht mithalten, Hochmann jedoch trumpfte stark auf. Mit 898 Holz erkegelte er das zweitbeste Tagesergebnis und sicherte einen Punkt für Stralsund.

„Der Lauf der Bahnen kam meinem Wurf heute zugute“, so Hochmann nach dem Spiel. „Es passte fast alles. Ärgerlich ist nur, dass ich die einfachste Bahn ausgelassen habe. Das Ergebnis hätte noch etwas höher ausfallen können. Doch der Auswärtspunkt ist das, was zählt“, resümierte Hochmann. Das Spiel endete 46:32 und somit 2:1.

Am Sonntag sollte es für die Stralsunder ungleich schwerer werden. Es ging zum Deutschen Meister der letzten Jahre nach Kiel. „Wir wollten wieder druckvoll beginnen“, so Torsten Hochmann. „Leider konnten Joachim Rasch und Andreas Kammann zu Beginn mit 877 bzw. 865 Holz nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen.“

Dass dies nicht gegen die Kieler Dieckmann (894) und Ludorf (903) reichen würde, war klar, doch auch der Druck für die Kieler Mittelachse, die gewöhnlich etwas schwächer ist, war nicht hoch genug.

Kemming und Brinks gingen mit 900 und 883 Holz locker vorbei. Bernd Beu und Christian Ziems konnten mit 860 und 841 Holz nicht mithalten. So hatten nur noch Torsten Hochmann und Udo Berndt das Minimalziel vor Augen, nicht mit der Höchststrafe aus Kiel abzureisen. Die Kieler Richter (901) und Eggers (909) waren nicht zu schlagen.

Berndt konnte mit seinen 853 Holz auch nicht in die Kieler Phalanx eindringen. Doch wie am Vortag konnte Hochmann ein gutes Ergebnis erzielen. Mit 887 zog er am Kieler Brinks vorbei und sicherte das 56:22, auch wenn das Spiel 0:3 verloren ging. „Wir müssen nun mit dem gewonnenen Selbstvertrauen aus dem Punktgewinn nach vorne schauen und uns auf die kommenden beiden Heimspiele vorbereiten“, so Hochmann abschließend. Am 8. und 9. Oktober empfangen die Stralsunder Stade und Oldenburg/Holstein auf der heimischen Bundeskegelbahn.

Ergebnisse auf www.kvhansa.de

Thomas Sommerfeld

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