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Ausfall von Stefanie Schneider trügt Freude über SHV-Sieg

Sport Ausfall von Stefanie Schneider trügt Freude über SHV-Sieg

Die Frauen belegen in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga nun Platz 2.

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Mit dem Blick für den freien Raum am gegnerischen Kreis: Janna Rudow vom SHV (am Ball). Fotos (2): Jürgen Schwols

Stralsund — Die SHV-Frauen hatten in der MV-Liga den Stavenhagener SV zu Gast. Nach einigen Startschwierigkeiten in der Anfangsphase des Spiels bekam das Team den Gegner immer besser in den Griff. Die Abwehr stand gut, so konnten mehrere schnelle Angriffe in Tore umgemünzt werden. Über das 3:0, 6:3 konnte in der Folgezeit gut kombiniert werden, so dass der Vorsprung stetig erhöht wurde. Nach dem 10:4 wurden die Seiten bei einer 13:7-Führung gewechselt.

In den zweiten dreißig Spielminuten konnten die Gäste bis zum 16:10 mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Dann folgten aus Stralsunder Sicht neun Treffer in Folge zum 25:10. Nach 60 Spielminuten waren mit dem 25:12 zwei weitere Punkte auf dem SHV-Konto. Einziges Manko war der Ausfall schon in der ersten Halbzeit von Stefanie Schneider mit Verdacht auf Bänderriss, womit sie wohl bis zum Saisonende ausfallen wird.

Die 15/16-Jährigen hatten am letzten Spieltag der Oberliga den derzeitigen Tabellenzweiten, den Rostocker HC, in der Sarnow-Halle zu Gast. Die Konstellation vor dem Spiel zeigte, dass bei einem Sieg den Einheimischen der zweite Platz gewiss sein konnte. Eine kämpferische und überwiegend spielerisch sehr gute Leistung über die gesamten 50 Spielminuten in Abwehr und später auch im Angriff brachte den kaum erwarteten 31:23-Heimsieg.

Bis zum 12:8 konnte das SHV-Team den Vorsprung verteidigen, doch mit dem Pausenpfiff verkürzten die Rostockerinnen auf 13:11. Die Gäste gaben sich nicht auf, kamen mehrfach ran. Als beim 24:17 erstmals eine 7-Tore-Führung erspielt war, stellten die Gäste auf eine 4:2-Abwehrvariante um. Einige Abspielfehler der Einheimischen konnte Rostock zu Gegentreffern zum 24:20 nutzen. Eine Auszeit auf Stralsunder Seite brachte dann das Team auf die Siegerstraße. Es spielten Lisa Nowakowski, Swantje Krüger, Pauline Wagner (6), Julia Sophie Herrman (2), Jenny Hamann, Nele Fischer (4), Lene Wienholz (4), Jenny Sieminewski, Sarah Kenning (2), Nele Schumacher (7/4), Adina Röber, Julia Roth (6) und Hanna Siebert.

Die C-Mädchen spielten Sonntag zu Hause gegen den Pasewalker HV I. Bis zum 5:6 konnte der Gegner in Führung liegen. Jetzt begann der SHV konzentrierter und konsequenter zu agieren.

Kombinationen wurden genutzt, Konter gelaufen, und so stand es nach 25 Minuten 14:11. Pasewalk verkürzte auf 14:15. Nun rissen Paula Reumuth und Hanna Siebert das Spiel an sich und brachten die Mannschaft wieder in die Spur. Pasewalk konnte in dieser Phase nur noch aufgrund von gegebenen Siebenmetern mithalten.Am Ende stand ein 30:23 an der Anzeigetafel. Wichtig für die noch anstehenden Spiele ist es, dass alle Spielerinnen Verantwortung übernehmen und sich in die Torschützenliste eintragen. Erfolgreich spielten Swantje Krüger, Marie Schult, Emely Wagner (4), Hanna Siebert (8), Anika Jedaschko, Svea Rike Krüger (2), Maxi Teichmann (6), Charlot Felkel, Paula Reumuth (10) und unsere Verstärkung aus der D-Jugend, Lisa Marie Rackow.

Die männliche D-Jugend musste als Tabellenführer der Bezirksliga beim Tabellenzweiten, dem HSV Peenetal Loitz, antreten und konnte nach vierzig Minuten nur als Verlierer das Spielfeld verlassen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gastgeber auf 12:5 absetzen. Bis zur Pause kämpfte sich das SHV-Team auf12:14 heran. In der zweiten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Loitz führte über die gesamte Spielzeit und gewann am Ende verdient mit 27:24. Beste Torschützen auf Stralsunder Seite waren Ole Czycholl (10/3) und Max Bredenbeck (6/1).

Die E-Jungs waren in Torgelow und konnten schon in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellen. Beim Halbzeitstand von 15:3 war das Spiel schon vorentschieden. In den zweiten zwanzig Spielminuten war das Match ausgeglichen. Über das 20:7 wurde am Ende ein 24:11-Sieg erspielt.   Die Torschützen waren Malte Lessing (3), Justin Metzlaw (7), Arvid Rollberg (4), Lars Forschner (3), Matheo Reifl (6) und Jonas Sengbusch (1).

Die Bezirksliga-Handballer reisten im letzten Punktspiel mit der Niederlage gegen den PSV Stralsund im Gepäck nach Greifswald. Beim 9:10 war der SHV noch auf Schlagdistanz. Doch in der Schlussphase von Halbzeit eins ließ die Abwehr Fehler zu. Dies nutzte Greifswald, um sich bis zum Pausenpfiff noch auf 15:11 abzusetzen.

Ein konzentrierter Wiederbeginn (13:16) ließ die Hoffnung auf einen Punktgewinn noch einmal aufkeimen. Aber die Hausherren spielten druckvoll, machten deutlich, warum sie Tabellenführer sind. Die Dritte des SHV schien davon beeindruckt. Als dann auch noch beste Torgelegenheiten ausgelassen wurden, genügte der Kampfgeist allein nicht mehr. Die 20:29-Niederlage war am Ende vielleicht um einige Treffer zu hoch.

Heimspiele des SHV
Die dritte Männermannschaft spielt Sonnabend um 16 Uhr in der Sarnow-Halle gegen den HSV Grimmen III.
Am Sonntag spielen in der Sarnow-Halle: 10 Uhr: 2. D-Jungen, 11.30: E-Jugend gegen Grimmen, 13 Uhr: E-Mädchen gegen Pasewalk, 14.30: 1. D-Jungen — Altentreptow, 16 Uhr:
SHV-Frauen gegen Warnemünde.

 



Walter Bollmann, Karsten Krüger und Thomas Hector

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