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Bärenstarke Leistungen von Anton und Zelem

Bärenstarke Leistungen von Anton und Zelem

Potsdam/Stralsund. Die Stralsunder Nachwuchsringer nahmen am Wochenende am Traditionsturnier in Potsdam teil.

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Gewichtheber hart gefordert

Anton Schneider erkämpfte Silber.

Quelle: Jürgen Schwols

Potsdam/Stralsund. Die Stralsunder Nachwuchsringer nahmen am Wochenende am Traditionsturnier in Potsdam teil. Dieses zum Teil sehr hochkarätige Turnier war im freien Ringkampf — mit Beinangriffen — ausgeschrieben. Insgesamt gingen 215 Teilnehmer über die Waage. In drei Altersklassen aufgeteilt, wurden 355 Kämpfe ausgetragen.

Die Stralsunder Ringer vom FSV fuhren mit einer kleinen Delegation von sieben Ringern in die brandenburgische Landeshauptstadt. Anton Schneider (-23 kg) gewann seinen Auftaktkampf auf Schultern. In der zweiten Begegnung rang er gegen einen einheimischen Kämpfer vom RC Germania Potsdam. Er hatte seinen Gegner nach einer 10:3-Punkteführung schon fast auf den Schultern, als er ihn durch eine Unaufmerksamkeit losließ und am Ende selbst geschultert wurde. In den beiden weiteren Kämpfen ging Anton wieder konzentriert auf die Matte und schulterte seine beiden Cottbuser Gegner. So erkämpfte er am Ende Platz 2.

Zelem Zubairaev (-27 kg) verlor seinen ersten Kampf, konnte aber die zweite Begegnung gegen einen Berliner vom SV Luftfahrt nach einer 10:0-Führung mit einem Schultersieg beenden. Den dritten Kampf verlor Zelem wieder gegen einen starken Hamburger. Im Kampf um Platz 5 schulterte er einen Luckenwalder Ringer und zeigte damit an diesem Wochenende als jüngster Jahrgang seiner Altersklasse eine bärenstarke Leistung.

Der leicht erkältete Ole Sterning (-42kg) konnte diesmal nicht sein wahres Leistungsvermögen abrufen. Er verlor zwei Begegnungen auf Schultern und einen allerdings kämpferisch gut geführten Kampf knapp nach Punkten. Damit blieb ihm nur der 7. Platz. Marvin Schöpe und Mahdi Husaini mussten beide jeweils zwei bzw. drei Niederlagen einstecken und konnten sich so nicht platzieren.

Paul Hübner (-38 kg) verlor den ersten Kampf nach einer 4:0-Führung noch auf Schultern. Im zweiten Kampf konnte er sich klar steigern, sein antrainiertes Leistungspotenzial abrufen und gegen einen Cottbuser auf Schultern gewinnen. Die dritte Begegnung verlor Paul dann allerdings gegen einen starken Luckenwalder Gegner und konnte sich an diesem Wochenende nicht platzieren.

Max Wilhelms (-58 kg) bestritt zwei Kämpfe, die er allerdings beide verlor. Am Ende rangierte er aber auf Platz drei.

In vierzehn Tagen fahren die Griechisch-römisch-Spezialisten nach Sachsen, um in Pausa um die Podestplätze zu kämpfen. Eckhardt Wallmuth

OZ

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