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Bayer Leverkusen zähmt Wildkatzen

Stralsund Bayer Leverkusen zähmt Wildkatzen

In der 2. Bundesliga verlieren die Stralsunder Volleyballerinnen ihr letztes Heimspiel der Saison mit 0:3

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Wir wollten uns im letzten Heimspiel noch mal gut präsentieren, das ist uns teilweise auch gelungen. Mit dem Publikum haben wir richtig viel Glück." Tara Jenßen (20), Spielerin der Wildcats

Stralsund. Die Überraschung blieb leider aus. Obwohl die Zweitliga- Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund am Samstag mit 0:3 verloren, boten sie dem Favoriten vom TSV Bayer 04 Leverkusen über lange Zeit Paroli und begeisterten damit ihr Publikum.

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In der 2. Bundesliga verlieren die Stralsunder Volleyballerinnen ihr letztes Heimspiel der Saison mit 0:3

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Die gastgebenden Wildcats gingen personell angeschlagen in diese Partie. Krankheitsbedingt standen Josefine Antrack und Lisa Moos nicht zur Verfügung. Auch hinter dem Einsatz von Madleen Piest stand lange Zeit ein großes Fragezeichen. Doch die 20-Jährige konnte spielen, zeigte eine überragende Leistung. Nach dem Spiel wurde sie zur wertvollsten Spielerin des Gastgebers gewählt.

Die Wildkatzen begannen im letzten Heimspiel der Saison, vor über 300 Zuschauern in der Diesterweg-Halle, konzentriert und selbstbewusst. Der Lohn war zunächst eine 4:1-Führung. Diese hielt bis zum 7:4. Doch dann kamen die Gäste, immerhin Tabellenführer der 2. Liga, besser in Fahrt, glichen zum 9:9 aus. Ein paar gute Aufschläge von Tara Jenßen brachten die Führung zurück. Beim 13:10 durften die Fans noch auf einen Satzgewinn ihrer Mädels hoffen.

„Wir wollten uns im letzten Heimspiel noch mal gut präsentieren, das ist uns teilweise auch gelungen. Mit dem Publikum haben wir richtig viel Glück", lobte Tara Jenßen die Fans im Anschluss. Doch die Gäste, mit der Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor in ihren Reihen, stehen nicht umsonst an der Spitze der Tabelle. Routiniert holten sie Punkt um Punkt auf, gingen beim 15:14 erstmalig selbst in Führung.

VC-Coach André Thiel nahm bei 15:18-Rückstand eine Auszeit. Seine Mädels kamen nochmal zurück, verkürzten auf 18:19 und 20:21. Nach 26 Minuten verwerteten die Gäste ihren zweiten Satzball zum 25:22-Satzgewinn. „Wir haben phasenweise, in einigen Elementen, überragend gespielt, da war mehr drin“, ärgerte sich Trainer Thiel trotz klasse Leistung seiner Damen ein wenig.

Auch im zweiten Durchgang lieferten die Wildkatzen ein begeisterndes Spiel ab. Bis zum 11:11 hielten sie auch hier wieder bravourös mit. Anschließend setzte sich der Favorit aus Leverkusen bis auf 17:11 ab, das schnelle Ende bahnte sich an. Aber nicht mit den aufopferungsvoll kämpfenden Wildcats. Beim 17:18 war der Heim-Sechser wieder dran, das Publikum tobte. Auch beim 20:21 war der Satzgewinn noch möglich. Doch auch hier setzten sich die cleveren Gäste am Ende mit 25:22 durch.

„Die Mädels spielen heute richtig gut, sie kämpfen. Dass es schwer wird, habe ich erwartet. Ich habe die Hoffnung, dass sie vielleicht einen Satz gewinnen“, meinte VC-Fan Andy Stranka nach den ersten beiden Sätzen. Dieser Wunsch ging leider nicht in Erfüllung. Denn im dritten Durchgang spielte der TSV Bayer 04 Leverkusen seine ganze Klasse aus. Mit 18:25 ging dieser Satz für den Gastgeber verloren, die 0:3-Niederlage war damit besiegelt. „Eine super Leistung gegen den Tabellenführer. Die Mädels haben toll gekämpft“, lobte Zuschauer Maximilian Schwarz nach der Partie.

Die Wildcats spielten mit: Anne Stuhr, Tara Jenßen, Swantje Basan, Karoline Vogt, Sabrina Dommaschke, Carolin Schmidtke, Madleen Piest, Franziska Gielow, Nele Stuhr.

Von Ina Knodel

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