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„Binz ist der schönste Stopp der Tour“

Binz „Binz ist der schönste Stopp der Tour“

Für Anne Domroese aus Stralsund bietet der Ostseestrand eine tolle Kulisse.

Binz. „Für uns ist es total gut gelaufen“, freut sich Volleyballerin Anne Domroese. Die Spielerin der Stralsunder Wildcats hat es zusammen mit Partnerin Valeria Fedosova ins Hauptfeld der Smart Beach Tour geschafft. Bei der über mehrere Stationen laufenden Tour starten die besten Beachvolleyballer Deutschlands.

Zunächst musste sich das Team Domroese/Fedosova durch die Qualifikation spielen. „Die zwei Duelle haben wir recht souverän gewonnen“, befand Domroese. Nach den ersten Erfolgen durften die Frauen am Sonnabend mit anderen 15 Teams um den Einzug ins Finale spielen. „Beim Duell gegen das Team Behlen/Weiland war das Glück auf unserer Seite“, gestand Anne Domroese. Denn die Stralsunderin wurde mit Partnerin Valeria Fedosova aufgrund ihrer Leistungen an Platz 13 gesetzt. „Unsere Gegnerinnen standen auf Rang vier und normalerweise gewinnen die Teams, die im Ranking weiter vorn liegen“, sagte die Sportlerin. Die zwei anderen Partien im Hauptfeld gingen allerdings verloren, so dass die beiden Frauen schließlich auf Rang neun des Hauptfeldes landeten.

Damit sind die beiden Sportlerinnen zufrieden. „Binz ist der schönste Stop der Tour, mit dem Wasser direkt vor der Arena macht es einfach riesig Spaß“, sagte Domroese. Am Ende haben sich die Frauen noch die Finalspiele angesehen. „Für uns war es ein rundum gelungenes Wochenende.“ Der nächste Stop der Tour ist in St.-Peter Ording. Mit etwas Glück haben sich Domroese und Fedosova in Binz die nötigen Punkte für den Start im Hauptfeld erarbeitet. „Jeder Sieg bringt ja weitere Punkte, daher hoffen wir. Klarheit haben wir aber erst, wenn die offizielle Meldeliste raus ist“, betont die Sportlerin.

Für die männlichen Lokalmatadoren lief es in Binz allerdings nicht so gut. Toni Schneider und Daniel Sprenger hatten eine Wildcard für das Turnier erhalten und durften dadurch in der Qualifikation mitspielen. Zuerst traten sie gegen Felix Göbert und Wito Krüger an. In der Partie unterlagen sie mit 0:2. Auch das zweite Spiel konnten die beiden nicht für sich entscheiden. Gegen Manuel Harms und Mirko Schneider verloren sie mit 1:2. So mussten sie sich mit Rang neun in der Qualifikationsrunde zufrieden geben. „Spielerisch war es nicht unser bester Tag, trotzdem hat es viel Spaß gemacht“, sagt Toni Schneider.

Mit den Endspielen der Frauen und Männer ging der Smart Super Cup in Binz gestern zu Ende. An den drei Veranstaltungstagen kamen etwa 40000 Zuschauer auf den Kurplatz. Neben hochklassigem Beach-Volleyballsport auf allen vier Courts wurde denen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Und auch am gestrigen regnerischen Sonntag war die Arena bis auf den letzten Platz gefüllt.

Den Sieg in Binz holten sich bei den Damen Stefanie Schwaiger und Teresa Strauss (Österreich) gegen Karla Borger und Margareta Kozuch (TuS Haltern am See) in zwei Sätzen. „Wir sind ohne Erwartungen hierhergekommen und haben immer von Spiel zu Spiel geschaut. Dass wir am Ende sogar das Turnier gewinnen, ist natürlich unbeschreiblich schön. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, an diesem super Turnier teilnehmen zu können“, freute sich die 21-jährige Teresa Strauss.

Bei den Herren gewannen Philipp Arne Bergmann und Yannic Harms (TC Hameln) gegen Sebastian Fuchs und Eric Stadie.

Manuela Wilk und Christian Niemann

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