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Danny Wieck verteidigt Titel für Nationalmannschaft

Rostock-Warnemünde Danny Wieck verteidigt Titel für Nationalmannschaft

Beim 20. DLRG-Cup der Rettungs- schwimmer trotzen die Aktiven dem stürmischen Wind vor Warnemünde

Rostock-Warnemünde. Hohe Windgeschwindigkeiten und Wettkampf-Absagen am ersten Tag, und dafür ein volles Programm am zweiten haben die Rettungsschwimmer beim 20. Internationalen DLRG-Cup in Warnemünde vor einige Herausforderungen gestellt. Rund 350 Sportler aus mehr als 50 Mannschaften nahmen an der Veranstaltung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) teil.

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Beim 20. DLRG-Cup der Rettungs- schwimmer trotzen die Aktiven dem stürmischen Wind vor Warnemünde

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Die DLRG-Nationalmannschaft mit dem Stralsunder Danny Wieck, Daniel Roggenland (Harsewinkel), Christian Watermann (DLRG Beckum-Lippetal) und Luca Hillen (DLRG Region Uetersen) gewann den Wettstreit der acht Nationen und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr. Der Stralsunder holte außerdem im Strandsprint den zweiten Platz, wurde Dritter im Brandungsschwimmen und sicherte sich damit in der Mehrkampfwertung Rang fünf. Teamkollege Christian Ertel startete ebenfalls beim Strandsprint, wurde aber unglücklicherweise aufgrund eines Fehlstarts disqualifiziert. Beim Brandungsschwimmen verzichtete er, aufgrund einer kurz zuvor zugezogenen Zerrung, auf den Start im Finale.

„Fit genug war ich, habe aber einfach Pech gehabt. Und um die Teilnahme an der WM nicht zu gefährden, habe ich auf einen weiteren Start verzichtet“, erklärt Ertel. „Dafür, dass wir eher in der Halle als am Strand starten, ist dieser Wettbewerb für Danny überaus erfolgreich und für uns insgesamt aber durchaus zufriedenstellend verlaufen“, meint der Stralsunder.

Nachdem zum Auftakt am Freitag wegen hoher Wellen und starker Strömungen nur der Sprintwettbewerb am Ostseestrand durchgeführt werden konnte, wurden am Sonnabend alle sieben Disziplinen im Wasser ausgetragen.

In der Mehrkampfwertung im Einzel spielten die Athleten der DLRG-Nationalmannschaft eine dominante Rolle. Die Männer feierten sogar einen Dreifacherfolg: Daniel Roggenland glückte nach zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren ein langersehnter Triumph. Luca Hillen und Christian Watermann holten Silber und Bronze. Bei den Damen gelang Julia Haas ein Coup. Die 18-Jährige aus Magdeburg gewann bei ihrem ersten Auftritt in den deutschen Farben hauchdünn vor der Titelverteidigerin Katrine Leth-Espensen. Julia Schatz (DLRG Region Uetersen) wurde Dritte.

In der Königsdisziplin, dem Rettungstriathlon Oceanman/-woman, feierte Kitty Schiphorst Preuper einen Erfolg für die Niederlande. Julia Haas folgte Katrine Leth-Espensen auf das Podium. Die Männer der DLRG-Nationalmannschaft freuten sich über alle drei Medaillen: Roggenland fuhr seinen dritten Tagessieg vor Hillen und Watermann ein.

Im Wettstreit der Ortsgruppen gelang es der DLRG Harsewinkel, den Seriensiegern der DLRG Halle-Saalekreis den Pokal zu entreißen. Halle belegte nach Magdeburg und der DLRG Region Uetersen nur den vierten Rang.

• Info, Bilder und alle Resultate unter: www.dlrg.de/dlrg-cup

Rettungssport zählt 60 000 Aktive

In der DLRG betreiben rund 60000 – zumeist junge – Menschen den Rettungssport, bei dem es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf die Beherrschung verschiedener Hilfsmittel zur Wasserrettung ankommt. Der Rettungssport entwickelte sich aus der humanitären Idee, Menschen für den ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden. Zwei Arten werden unterschieden: die Pooldisziplinen (in Hallenbädern) und die Ocean Events (in Freigewässern), wie der DLRG-Cup. Neben dem Leistungs- und Wettbewerbsgedanken macht der Sport fit für den Ernstfall – und hilft somit Leben zu retten. Viele Jugendliche wurden durch den Rettungssport für den Einsatz als Wachgänger an Deutschlands Küsten und Badestellen im Binnenland begeistert.

Martin Holzhause und Tommy Bastian

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