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Deutscher Speedwaymeister startet mit Sieg in neue Saison

Deutscher Speedwaymeister startet mit Sieg in neue Saison

Der MC Nordstern Stralsund besiegte am Samstag im heimischen Paul-Greifzu-Stadion vor 1500 Zuschauern die White Tigers aus Berghaupten mit 53:33

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So lieben ihn die Fans: Nordstern Tobias Busch führt und siegt. Beim Bundesliga-Match gab er nur einen Zähler ab.

Quelle: Klaus Goffelmeyer

Stralsund Das war ein Auftakt nach Maß: Der MC Nordstern Stralsund ist mit einem Heimsieg in die neue Speedway-Bundesliga-Saison gestartet. Die Mannschaft um Kapitän Tobias Busch besiegte vor 1500 Zuschauern am Sonnabend zum Saisonauftakt die White Tigers aus Berghaupten (Baden-Württemberg) mit 53:33.

Dabei kamen die Gastgeber schwer in Gang, nach drei Läufen stand es 9:9. Schockstarre bei den Fans. Erst dann kam die Nordstern-Maschinerie auf Touren. Die Stralsunder bauten ihre Führung systematisch aus. Über die Stationen 20:16 und 32:22 stand vor den beiden Finalläufen ein Vorsprung von 14 Punkten zu Buche. Okoniewski und Busch zogen souverän ihre Runden, auch Wölbert legte zu.

44:30 — damit war den Einheimischen der Sieg nicht mehr zu nehmen. Doch wer nun dachte, der amtierende Meister lehnt sich zurück, wurde eines Besseren belehrt. Die Zuschauer sahen spannende Finals.

Da kämpfte sich im ersten Finallauf Kevin Wölbert von hinten nach vorn auf Platz 2, so dass mit Partner Busch ein 5:1 gebongt war. Das Publikum sprang von den Rängen und feierte — vor allem den Lokalmatadoren Busch, der insgesamt 14 Punte auf das Nordstern-Konto buchte. Und auch der beste Ausländer im Nordstern-Team, der Pole Rafal Okoniewski, ließ nichts anbrennen und sicherte im 14. Lauf gemeinsam mit dem Dänen Anders Thomsen ein 4:2. Auch hier jubelten die Fans. „Der Mann ist 36 Jahre alt und fährt hier allen was vor. Er hat super Starts, einfach genial, wie der das macht“, freute sich Bahnsport-Anhänger Herbert Görlich aus Stralsund.

Und so wurden die Nordsterne dann auch bei der Siegerehrung von ihren Fans gefeiert. „Tobi, Tobi“, skandierten sie. Und Mannschaftskapitän Busch griff dann auch zum Mikrofon und bedankte sich bei den Zuschauern. „Ich bin froh, dass wir die Bahn nach dem Wintereinbruch doch so gut hinbekommen haben“, sagte der 27-Jährige. Man konnte ihm ansehen, dass er selbst sehr erleichtert war, weil er endlich mal wieder ein starkes Rennen gezeigt hat. Im gesamten Match hat der Mann aus Lassentin nur einen Zähler abgegeben. Und das war im ersten Lauf gegen Max Dilger von den Tigers — nur ein Ausrutscher, wie sich am Ende zeigte. Denn schließlich hat „Buscher“ auch den schnellsten Lauf des Tages hingelegt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt, auch wenn noch nicht bei jedem alles rund lief. Was uns am meisten freut: Die Truppe hat wieder prima zusammengearbeitet. So kann‘s weitergehen“, sagt Mannschaftsleiter Sommer nach dem Match.

Punkte

Stralsund: Okoniewski 14, Busch 14, Wölbert 10, Thomsen 7, Möser 6, Bartz 2; Berghaupten: Lambert 10, Dilger 8, Maaßen 7, Klindt 4, Deddens 3, Spiller 1.

Ta belle

1. Bundesliga: 1. Stralsund 2 Matchpunkte, 53 Laufpunnkte, 2. Wolfslake 2/44, 3. Landshut 0/40, 4. Berghaupten 0/33.

Im Stadion vorgestellt: „Like A Rock“ sorgt für neue Nordstern-Hymne

„Schon dröhnen die Motoren, Methanol liegt in der Luft — die Maschinen auf der Bahn, ein neues Rennen ruft“ — so heißt es in der neuen Hymne des Stralsunder Speedway-Klubs. Schon bevor die Stralsunder Deutscher Mannschaftsmeister wurden, hat die Band „Like A Rock“ aus Richtenberg an dem Titel gearbeitet. Komposition, Text und Studioaufnahme — alles musste stimmen. Danke sagen die Nordsterne an Nicole Becker, Holger Krumm, Jan Bodenhagen, Dirk Brodmann, Vokker Baltschus und Uwe Stützmann. Die CD mit der Nordstern-Hymne gibt es jetzt bei jedem Rennen im Fan-Artikel-Shop .

iso

Von Ines Sommer

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