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Sport Stralsund Die Pommern-Oldies zittern sich ins Finale
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Die Pommern-Oldies zittern sich ins Finale
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03:52 03.09.2013
Energisch, kraftvoll und mit Zug zum gegnerischen Tor: Pommerns Christian Orend (l.) — hier gegen Loks Danilo Rempt — steuerte zwei Tore zum 4:3-Pokalsieg des FC Pommern bei. Quelle: Jürgen Schwols

Fußball — Die Oldies des FC Pommern Stralsund stehen nach einem knappen 4:3-Erfolg über den Lokalrivalen ESV Lok im Pokalfinale. 120 Zuschauer sahen das spannende Derby im Stadion der Freundschaft, dass die Pommern wie die Feuerwehr begonnen hatten. Kapitän Torsten Reinert gab mit einem Distanzschuss in der 2. Spielminute das Zeichen zum Sturm. Aber erst in der 15.

Minute erzielte Svend Krieger mit einem Heber von der linken Seite das Führungstor. In der 19. Minute flankte Robert Scholtz gefühlvoll vor das Tor, wo Svend Krieger lauerte und zum 2:0 einköpfte.

Weitere vier Minuten später sorgte Robert Kuse für das 3:0. Nach einem Doppelpass mit Robert Kuse markierte Christian Orend in der 27. Minute das 4:0. Die Partie schien entschieden. Allerdings nahm Lok-Akteur Peplow ein Geschenk der Pommernabwehr an und verkürzte noch vor der Pause auf 1:4. Und wie die zweite Hälfte zeigen sollte, war das kein Schönheitsfehler beim FCP.

Denn mit Wiederbeginn sahen die Zuschauer eine völlig veränderte Lok- Elf. Bissig wurde das Pommernspiel zerstört und versucht, der Partie eine Wende zu geben. In der 38. Minute wurden die Mühen des ESV Lok mit dem 2:4 durch Weiser belohnt. Mehr und mehr beherrschten die Gäste die Szenerie. In der 43. Minute verhinderte Torwart Holger David mit sensationeller Flugparade das Anschlusstor. Zu allem Überdruss sah Pommerns Abwehrspieler Carsten Schmidt in der 58. Minute die rote Karte. Zwar hatte der Favorit auch in Unterzahl noch einige Chancen, die Begegnung vorzeitig zu entscheiden, nutzte sie aber nicht.

Dafür kam der ESV Lok Sekunden vor dem Abpfiff per Elfmeter noch zum 3:4. Zum Glück für die Pommern-Oldies wurde die hochdramatische Partie dann abgepfiffen. Im Finale trifft die Mannschaft am 22.

September auf den VfL Bergen. Ursprünglich sollte es in Stralsund stattfinden. Nun wurde es plötzlich nach Bergen verlegt.

hs

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