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Drittliga-Handballer greifen nach Strohhalm: Relegation

Drittliga-Handballer greifen nach Strohhalm: Relegation

SHV hat in den letzten drei Spielen noch die Minimalchance, Drittletzter zu werden und könnte dann gegen die 14. der anderen Ligen um den Klassenerhalt kämpfen

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Haben noch eine rein rechnerische Chance, die dritte Liga zu halten: Hier Xaris Mallios gegen die Füchse II. Verzichten muss der SHV auch weiterhin auf Martin Brandt, Tim Escher, Martin Hoffmann und Adam Swiatek.

Quelle: Timo Ewert

Stralsund Die Chef-Etage des Stralsunder Handballvereins plant ganz offensichtlich für die Ostsee-Spree-Liga, denn der Abstieg aus der Dritten Liga wurde bereits nach dem letzten Heimspiel verkündet. Gesellschafterversammlung, Sponsorengespräche, Vorstandssitzung sind angesagt, doch Ergebnisse gibt es noch nicht zu verkünden, sagt SHV-Vize-Präsident Ralf Brehm auf OZ-Nachfrage und hält sich zu allen Fragen bedeckt.

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SHV hat in den letzten drei Spielen noch die Minimalchance, Drittletzter zu werden und könnte dann gegen die 14. der anderen Ligen um den Klassenerhalt kämpfen

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Dabei gibt es rein rechnerisch noch eine winzige Chance für Liga 3, und die wollen die Sportler beim Schopfe packen. Das Zauberwort heißt Relegation. Für den SHV besteht in den letzten drei Saisonspielen nämlich noch die Minimalchance, Drittletzter zu werden. Und dann könnte man gegen die 14. der anderen Dritten Ligen spielen und könnte sich so noch einmal an die alte Wirkungsstätte zurückkämpfen.

Erster Schritt wäre ein Sieg morgen gegen die Zweite der SG Flensburg-Handewitt. Gegen die starke zweite Vertretung werden die Männer von Trainer Danny Anclais in der Wikinghalle versuchen, dem Gastgeber alles entgegenzusetzen, um nochmal ein Ausrufezeichen setzen zu können und eventuell eine Überraschung zu erreichen.

Die Flensburger spielen den bekannten starken Tempohandball und liegen aktuell auf Platz fünf in der 3. Liga Nord. In den letzten beiden Spielen lief es für das Team von Till Wiechers allerdings nicht so gut. Es setzte knappe Niederlagen zu Hause gegen Potsdam mit 33:35 und am letzten Wochenende in Altenholz mit 35:32.

„Unsere Mannschaft wird versuchen, das Tempospiel der Youngster zu unterbinden und will in der Deckung gut stehen, um die Torfabrik der Liga nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dabei wird das Stralsund-Team eventuell wieder auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen“, sagt Ralf Brehm und hat damit den Finger in die Wunde gelegt: Die Personaldecke ist dünn, und dann kommt auch noch ein richtig schweres Restprogramm. Mit den Spielen in Flensburg, in Altenholz und zu Hause gegen Potsdam und dem angesprochenen Verletzungspech sind hier die nötigen Siege für eine Relegation nur sehr schwer zu realisieren. „Dennoch fährt keiner aus dem Team nach Flensburg, um die Punkte dort nur artig abzugeben“, sagt der SHV-Chef und hofft, dass noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft geht. Vielleicht kann ja so das Unmögliche möglich werden.

Die zweite Männermannschaft empfängt morgen um 18 Uhr in der Diesterweg-Halle den Schwaaner SV in der MV-Liga. Die Damen, denen die MV-Liga-Führung nicht mehr zu nehmen ist, treten morgen um 15.30 Uhr beim SSV Einheit Teterow an. Die dritte SHV-Vertretung spielt morgen in der Curie-Halle um 17 Uhr gegen den PSV Stralsund.

In der Diesterweg-Halle treten morgen um 16.15 Uhr außerdem die D-Jungen gegen die SG Vorpommern II an.

Von Ines Sommer

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