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Empor-Test gegen den FCP und großer Abschied

Franzburg Empor-Test gegen den FCP und großer Abschied

Im schönen Stadion in den Franzburger Hellbergen rollt morgen endlich mal wieder der Ball.

Franzburg. Im schönen Stadion in den Franzburger Hellbergen rollt morgen endlich mal wieder der Ball. Zwar hat sich die Männermannschaft des Franzburger SV aufgelöst, doch einige Spieler kicken jetzt in der Nachbarstadt. Und die rücken nun mit SG Empor Richtenberg als zweite Mannschaft des Verein in Franzburg an, um ein Testspiel gegen den FC Pommern Stralsund auszutragen. Der Anpfiff erfolgt um 17.30 Uhr, wie Pommern-Präsident René Pittelkow gestern mitteilte.

Gleichzeitig sehen es die Verantwortlichen als tollen Rahmen, um den langjährigen Vorsitzenden des Franzburger Sportvereins, Karl-Otto Westphal, noch einmal auf dem heimischen Platz in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Das soll vor dem Spiel gegen 16 Uhr erfolgen.

Karl-Otto Westphal ist eine Institution in Franzburg. Über 26 Jahre war er Vorsitzender des Sportvereins. Erst im letzten Monat hat er den Chefsessel des Franzburger SV verlassen – gemeinsam mit Finanzerin Brigitte Völz. Der Abschied fällt Karl-Otto-Westphal immer noch schwer. Kein Wunder, ist er doch seit 1956 Mitglied im Verein. Bis 1972 hat er selbst Fußball gespielt - und das bis zur Bezirksliga. Und bis zuletzt ist er dieser Ballsportart treu geblieben, als Abteilungsleiter und Trainer. Dabei lag ihm immer der Nachwuchs am Herzen.

Karl-Otto Westphal hat viel bewegt für den Fußball. „Er war uns als Verband immer treuer Partner. Deshalb hat er auch schon alle Auszeichnungen bekommen, die es gibt“, sagt Reiner Grambow bei Westphals offizieller Verabschiedung. Der Chef des Fußballverbandes Nordvorpommern-Rügen wollte den Franzburger aber auch noch einmal öffentlich in den Ruhestand verabschieden. „Und da war das Pokalfinale ein würdiger Rahmen“, sagt der Stralsunder, der für Karl-Otto Westphal damals auch ein sehr herzliches und persönliches Dankesschreiben dabeihatte.

Der Franzburger SV wurde 1948 gegründet, hatte zu DDR-Zeiten bis zu 700 Mitglieder. Da gab es noch eine sehr starke Handball-Fraktion von den Mädchen der Pädagogik-Fachschule. 100 Mitglieder hat der Verein heute. Sie sind in den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Frauensport sehr aktiv. Neue Mitglieder sind natürlich jederzeit willkommen.

Besonders stolz sind die Franzburger auf ihr Stadion, das direkt in den Hellbergen liegt. Die Anlage ist in einem Top-Zustand, wird aber leider viel zu wenig genutzt. Feuerwehren, Schulen und Kitas haben sich rar gemacht. Da kommt das Testspiel morgen gerade recht.

Ines Sommer

OZ

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