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Sport Stralsund Engagierte Pommern können Chancen nicht nutzen
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00:00 25.09.2017
Stralsund

Dieses Ergebnis muss erstmal verdaut werden. Die Pommern hatten sich einiges vorgenommen für ihre Begegnung mit dem 1. FC Neubrandenburg. Doch mit dem 0:4-Endstand kassierte Stralsunds Verbandsligist auf heimischem Rasen die sechste Niederlage der Saison.

Dabei ließ das, was in der ersten Halbzeit auf dem Platz zu beobachten war, noch hoffen. Die Platzherren blieben ihren Gästen auf den Fersen und ließen wenig zu. Eine gute Chance auf den Führungstreffer hatte in der 28. Minute Kevin Kutz, als er erst seinen Gegenspieler abhängte und aufs lange Eck zielte. Doch Neubrandenburgs Keeper wusste zu entschärfen. Ein Foulelfmeter brachte den ersten Einbruch. Den Strafstoß verwandelte Neubrandenburgs Renan Mota Silvares zum 1:0 für die Gäste. Der Drang der Pommern auf einen Ausgleich zur Halbzeitpause blieb erfolglos.

Stattdessen erhöhte Gäste-Stürmer Tom Kliefoth kurz nach Wiederanpfiff. In den folgenden 20 Minuten forderten die Hausherren Neubrandenburgs Keeper Steven Rahming immer öfter. Doch der bewies ein sicheres Händchen. Den endgültigen Knick brachte dann Christoph Fischer ins Spiel, als er das 0:3 erzielte. Spürbar ruhiger und ausgebremst traten die Pommern nach dem dritten Tor der Gäste auf.

Chancen von Patrick Hildesheim, Tsukasa Ishida oder auch Marc Klöckner blieben ebenso ungenutzt wie zwei Freistöße für die Hansestädter. Kurz vor Abpfiff kam auf der anderen Seite auch noch Denis Schmidt mit dem 0:4 zum Zuge und schickte die Gastgeber mit hängenden Köpfen vom Rasen.

„Es ist nicht so, dass wir nicht unsere Chancen gehabt hätten. Aber in den Momenten wurden zu oft die falsche Entscheidunge getroffen“, fasste Pommern-Trainer Ingo Plewka zusammen. „Willen und Einsatzbereitschaft kann man nicht absprechen und sicher haben wir zu hoch verloren, doch solche Fehler wie heute darf man nicht machen.“

Neubrandenburgs Trainer war mehr als zufrieden. „Na klar wollten wir was aus Stralsund mitnehmen und möglichst gewinnen, wenn wir vielleicht auch ein, zwei Tore zu hoch gewonnen haben“, gestand Mike Hinz. Er bescheinigte den Stralsundern keine schlechte Leistung. „Sie hatten gute Chancen, wir nur wenige, aber die haben wir gemacht und glücklich gewonnen“, meinte der 44-Jährige, der nach diesem Saisonstart seiner Mannschaft entspannt auf die kommenden Partien schauen kann. Die Pommern bleiben noch punktlos hinter Friedland (einen Punkt) auf dem letzten Tabellenplatz. „Ich bin aber sicher, dass sie da wieder rauskommen“, meinte auch Neubrandenburgs Coach.

FC Pommern: Nierstenhöfer – Münster, Thiele, Lorenz, Lindberg, Pompe (53. Klöckner), Ishida, Metzentin, Kutz, Kubota (60. Hildesheim), Gurlt.

Tore: 0:1 Silvares (33.), 0:2 Kliefoth (48.), 0:3 Fischer (60.), 0:4 Schmidt (86.).

Wenke Büssow-Krämer

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