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FC Pommern Stralsund erkämpft Remis in Rostock

Rostock/Stralsund FC Pommern Stralsund erkämpft Remis in Rostock

Fußball-Verbandsligist holt zweimal Rückstand auf und spielt 2:2 / Trainer Ingo Plewka macht seinem Team Mut

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Stralsunds Kevin Kutz (r.) schießt, doch der Rostocker Christian Schindel (v.) blockt den Versuch ab.

Quelle: Foto: Johannes Weber

Rostock/Stralsund. Während die Verbandsliga-Fußballer des FC Pommern Stralsund nicht wussten, wie sie das 2:2 (0:0) beim Rostocker FC bewerten sollten, beklatschte Trainer Ingo Plewka sein Team. Der 56-Jährige konnte mit dem Remis leben. „Meine Mannschaft hat Moral gezeigt und ist zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen“, lobte der Pommern- Coach.

Beim spielstarken RFC zeigten die Stralsunder über weite Strecken einen guten Auftritt. Im ersten Durchgang waren die Gäste nah dran an der Führung. Nach dem Seitenwechsel kassierte Pommern nach einem Konter jedoch das 0:1.

Ein katastrophaler Fehlpass des Rostocker Keepers Eike Döscher brachte den FCP zurück in die Partie. Der Stralsunder Takaya Nojiri nahm das Geschenk dankend an und schob den Ball zum 1:1 in die Maschen. Wenig später ging der RFC wieder in Front, doch Pommern antwortete erneut.

Nach einer Ecke köpfte ausgerechnet Tsukasa Ishida, einer der kleinsten Spieler auf dem Platz, das Spielgerät für Stralsund zum 2:2 ins Tor. „Ich wusste, dass der RFC bei hohen Bällen große Probleme hat“, erkannte Plewka eine große Schwäche beim Gegner.

Die Stralsunder hatten nach dem erneuten Ausgleich sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, der allerdings nicht gelingen wollte. „Aufgrund des zweiten Abschnitts hätten wir auch drei Zähler aus Rostock mitnehmen können. Trotzdem ist das 2:2 ein Punktgewinn für uns“, resümierte Plewka.

Durch das Unentschieden verkürzten die Stralsunder, die auf dem ersten Abstiegsgrang stehen (19 Punkte), den Rückstand zum rettenden Ufer auf zwei Zähler. Plewka ist fest davon überzeugt, dass das Remis gegen den RFC seinem Team Rückenwind für die restlichen Aufgaben gibt. „Das wird uns einen Schub geben. Die Spieler haben auch gemerkt, dass mehr möglich war.“

Johannes Weber

FC Pommern Stralsund: Nierstenhöfer – Kutz, Orend, Kunkel, Lorenz – Lindberg, Metzenthin, Ishida, Gurlt – Nojiri – Becker (84. Wedel).

Tore: 1:0 Rahmig (56.), 1:1 Nojiri (71.), 2:1 Bockholt (79.), 2:2 Ishida (85.).

Schiedsrichter: Jan Scheller (Waren (Müritz). Zuschauer: 85.

OZ

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