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Sport Stralsund FC Pommern im Kellerduell zu harmlos
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00:00 20.02.2017
Stralsunds Neuzugang Tsukasa Ishida (r.), hier gegen Jan Rudlaff, gab sein Pflichtspiel-Debüt im Pommern-Trikot. Quelle: Foto: Johannes Weber

Ingo Plewka, muss seine Spieler trösten. Der Fußball-Trainer von VerbandsligaSchlusslicht FC Pommern Stralsund ist bemüht nach der 0:2 (0:1)-Niederlage am Sonnabend im Kellerduell beim SV Pastow aufbauende Worte zu finden. Die Schlappe beim Rostocker Vorstadt-Klub war ein herber Rückschlag im Abstiegskampf für den FCP.

Stralsunds Martin Kunkel versuchte Erklärungen für die elfte Saison-Niederlage im 16. Spiel zu finden. „Wir haben keine spielerischen Mittel auf dem engen Kunstrasenplatz gefunden. Leider haben wir durch zwei einfache Fehler die Gegentreffer kassiert“, analysierte der 28-Jährige.

Als Ingo Plewka in der Winterpause den Cheftrainer-Posten beim FC Pommern übernahm, rückte Kunkel in den Verbandsliga-Kader auf. Zuvor kickte er für die zweite Mannschaft in der Landesklasse III.

Gegen Pastow konnte auch der Defensivspieler die Niederlage nicht verhindern. Eine Einzelleistung von Gastgeber-Stürmer Scott-Martin Dohse (26.) und ein Foulstrafstoßtor von Johannes Grahl (83.) besiegelten die Pleite. Pommern war zwar im Angriff bemüht, doch es fehlte die Durchschlagskraft gegen willensstarke Rand-Rostocker.

Dabei hatten die Stralsunder Vereinsverantwortlichen vor der Partie noch zweimal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Tsukasa Ishida und Artem Ostapenko (beide vereinslos) holte der FCP zwei Kicker für die Offensive. Das Duo trainiert seit einigen Wochen mit, die Spielgenehmigung traf jedoch erst vor der Pastow-Partie ein. Besonders der Japaner war einer von wenigen Lichtblicken bei den Pommern. „Die beiden Neuen haben sich gut in das Team integriert. Wenn sie regelmäßig zum Training kommen, können sie uns weiterhelfen“, sagte Kunkel.

Durch das 0:2 bleibt Stralsund weiter am Tabellenende. Der erste Nichtabstiegsplatz ist mit drei Punkten Rückstand noch in greifbarer Nähe. Gerade, weil Pommern noch in Schlagdistanz zum rettender Ufer liegt, blickt Kunkel positiv nach vorn. „Es ist noch nichts verloren. Wir müssen weiter an uns glauben, dann schaffen wir auch den Klassenerhalt“, gibt sich der Abwehrmann kämpferisch. Von der Qualität der Mannschaft ist er überzeugt: „Wir haben eine junge Truppe, mit vielen guten Fußballern.“

Der nächste Gegner in der Verbandsliga ist am 4. März der FC Föderkader. Und an diesem Wochenende steht noch ein Test gegen den SV Jahn Neuenkirchen an.

FC Pommern: Sund – Metzentin, Orend, Kunkel, Lorenz – Pompe, Vit – Ostapenko, Ishida (81. Nojiri), Gurlt – Lindberg (62. Kutz).

Johannes Weber

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