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Fans gefragt: Landes-Derby in der 3. Liga wird purer Abstiegskampf

Fans gefragt: Landes-Derby in der 3. Liga wird purer Abstiegskampf

Stralsund Für die Fans wird es sicher ein spannendes Match, für die Stralsunder Handballer ist das Landes-Derby morgen purer Überlebenskampf in Liga 3.

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Die SHV-Fans sind dafür bekannt, dass sie ihre Mannschaft bis zum Umfallen anfeuern — auch morgen auf Usedom.

Quelle: Jürgen Schwols

Stralsund Für die Fans wird es sicher ein spannendes Match, für die Stralsunder Handballer ist das Landes-Derby morgen purer Überlebenskampf in Liga 3. Der Stralsunder HV tritt um 19 Uhr in Ahlbeck beim HSV Insel Usedom an und wird in diesem Spiel versuchen, den Anschluss an das rettende Ufer in der 3.Liga Nord wieder herzustellen.

 

OZ-Bild

Ich freue mich ganz besonders auf das Duell, weil ich ja mal auf Usedom gespielt habe.“Markus Dau (33), SHV-Kapitän

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„Dass in diesem MV-Derby der Tabellenletzte auf den Tabellenvorletzten trifft, hatte vor der Saison sicherlich keiner zwingend erwartet“, sagt SHV-Vize-Präsident Ralf Brehm gegenüber der OZ. Und während die Usedomer aus der Planung für die 4. Liga kein Geheimnis machen, ist man auf Seiten der Sundstädter noch davon überzeugt, die Klasse halten zu können. „Um diese Überzeugung zu untermauern, brauchen wir allerdings zwingend einen Erfolg auf der Insel. Dass das kein Selbstläufer wird, zeigt das Ergebnis des HSV im Januar gegen den VfL Potsdam. Gegen das Spitzenteam überzeugten die Usedomer und feierten am Ende einen verdienten 31:28-Heimerfolg“, so der SHV-Chef weiter und ergänzt: „Für den SHV ist es somit zwingend erforderlich, eine andere Leistung als beim letzten Heimspiel gegen Hannover abzurufen, um in Ahlbeck bestehen zu können.“

Stralsunds Kapitän Markus Dau zeigt sich trotz der prekären Situation optimistisch: „Wir fahren natürlich nach Usedom, um dieses Derby für uns zu entscheiden. Mit der zu Anfang des Jahres gezeigten Leistung ist dies auch durchaus möglich. Ich persönlich freue mich sehr auf die Halle und das Publikum in Ahlbeck, schließlich habe ich dort eine schöne Zeit als Spieler erlebt.“

Das Team wird wieder von zahlreichen Stralsunder Fans unterstützt, die nach Ahlbeck reisen und auf den Bänken für die typische Derbystimmung sorgen werden.

Einen Punktezuwachs beim SHV wollen die Usedomer verhindern. „Diese Begegnung ist ein Prestige-Duell“, sagt Nico Heidenreich, Geschäftsführer der HSV-GmbH. „Wir haben schon mehrmals in dieser Saison gezeigt, dass wir auch richtig Handball spielen können. Gegen Stralsund wollen wir alle Möglichkeiten nutzen, um zwei Punkte zu holen.“ Allerdings geht auch er nicht „blauäugig“ in diese Partie.

„Natürlich ist Stralsund uns gegenüber im Vorteil. Der SHV kommt als Favorit in die Halle, so dass von der sportlichen Seite eigentlich alles klar ist.“

Dabei muss HSV-Trainer Piotr Frelek auf die Stärke der so genannten zweiten Reihe bauen. Mit Patrick Glende fehlt ein wichtiger Spieler definitiv und hinter den Einsätzen von Wojciech Zydron und Gordon Wicht stand gestern Abend noch ein Fragezeichen. „Wir haben diese Situation schon etwas länger, dass unser ohnehin schmale Kader durch Ausfälle dezimiert ist. Unsere Jungs werden aber kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Heidenreich, der davon ausgeht, dass die Pommernhalle wieder sehr gut gefüllt sein wird.

Weitere Spiele des SHV: Sonnabend , Diesterweg-Halle: Jungen C1 gegen Empor Rostock, 10 Uhr; Barth: B-Mädchen gegen Motor Barth, 10 Uhr; Grimmen: B-Jungen gegen Grimmen/Loitz, 12 Uhr;

Sonntag, Diesterweg-Halle: F-Mädchen, Punktspielturnier, 12-15 Uhr; Frauen gegen Bad Doberan, 16 Uhr.

Von Ines Sommer und Ralf Edelstein

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