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Feuerwehr-Teams kämpfen um 1. Bürgermeisterpokal

Franzburg Feuerwehr-Teams kämpfen um 1. Bürgermeisterpokal

Franzburger Stadion in den Hellbergen erlebt am Sonnabend eine Premiere / 10 Teams aus Vorpommern-Rügen am Start

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Wir hatten uns schon ein bisschen mehr Resonanz gewünscht – schade.Anne Bergmann (34) Vize im Förderverein der Franzburger Feuerwehr

Franzburg. Es gibt noch viel zu tun, damit die Premiere glatt über die Bühne geht. Schließlich soll am Samstag ab 14.30 Uhr zum ersten Mal der Bürgermeisterpokal der Stadt Franzburg vergeben werden, und zwar für die besten Feuerwehr-Teams des Kreises. Dazu wird nach langer Zeit auch endlich wieder das Stadion an den Hellbergen genutzt. Organisiert wird das Ganze vom neu gegründeten Förderverein der Franzburger Blauröcke.

Zehn Mannschaften haben sich für den Wettbewerb angemeldet. Darunter die Freiwillige Feuerwehr aus Stralsund, aber auch eine reine Frauen-Crew von der Feuerwehr Millienhagen-Oebelitz. Und auch die Franzburger als Gastgeber sind mit zwei Mannschaften auf dem Platz vertreten – einer reinen Männertruppe und einer gemischten Garde. „Wir hatten uns eigentlich etwas mehr erhofft. Also wer noch Lust hat, kann sich ganz schnell anmelden“, sagt Anne Bergmann. Sie ist Feuerwehr-Frau und zugleich zweite Vorsitzende des Franzburger Feuerwehr-Fördervereins.

Im Mittelpunkt des Wettstreites steht der „Löschangriff nass“. Zwei Mannschaften, die werden ausgelost, treten auf zwei Bahnen gegeneinander an. Jedes Team hat zwei Versuche. Springt zum Beispiel der Saugnapf ab, ist man raus. Am Ende gewinnt die schnellste Truppe. Um genug Wasser zur Verfügung zu stellen, steht auf dem Platz in den Hellbergen ein Riesenbottich mit 1000 Litern Löschwasser. Auch auf einen besonderen Lauf werden sich die Feuerwehrleute freuen: Hier können Teams mit getunten Tragkraftspritzen aus DDR-Zeiten ihr Glück beim Löschangriff versuchen. Zwischen den zwei Wertungsdurchgängen mit dem traditionellen Löschangriff, die auf zwei Bahnen gleichzeitig laufen, präsentieren sich die Motorsportler vom MC Nordstern Stralsund auf der Stadionbahn. Vor allem die Nachwuchsfahrer wollen hier eine Kostprobe ihres Könnens geben.

Um viele Zuschauer in die Hellberge zu locken, haben sich die Förderer etwas einfallen lassen. „Hartmut Bischoff holt die Leute mit der Pferdekutsche in Franzburg ab und bringt sie zum Sportplatz.

Ich denke so zwischen 12.30 und 13 Uhr geht es von den Neubauten los. 13.30 Uhr startet die Kutsche vom Edeka, um dann in die Hellberge zu fahren. Da kann man doch ganz entspannt die Natur genießen, ganz ohne Parkplatz-Stress“, so Anne Bergmann. Sie ist Vereins-Vize. Wer trotzdem mit dem Auto kommt, sollte am Edeka oder vor dem Friedhof das Auto stehen lassen, denn ins Stadion kommen wirklich nur die Teilnehmer.

Derweil rackern die Vereinsmitglieder gemeinsam mit den Blauröcken im Franzburger Stadion. Der Rasen muss gemäht und die Wettkampfstrecke abgesteckt werden. Auch die Versorgungsstände müssen aufgebaut werden. Doch alle treibt das Gefühl an: Schön, dass mal endlich wieder was los ist in den Hellbergen.

Ines Sommer

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