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Sport Stralsund Für Sportlerehrung Geduld gefragt
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Für Sportlerehrung Geduld gefragt
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00:00 06.12.2017
Gehören auf jeden Fall in die „Galerie der Besten“: Die mehrfachen Weltmeister im Rettungsschwimmen Danny Wieck, Christoph Ertel, Christian Ertel, Paul Wilde und Kevin Lehr (v.l.) von der DLRG Stralsund. Quelle: Foto: Privat

Stralsund. Der Bürgerschaftsbeschluss ist eindeutig: Die Ehrung erfolgreicher Stralsunder Sportler soll im neuen Stadion an der Kupfermühle erfolgen. Allerdings dürfte sich dies noch hinziehen, denn im Moment steht noch das alte Stadiongebäude. Der Abriss ist zwar schon mehrfach angekündigt worden, aber noch wartet die Stadt auf die Fördermittelzusage aus Schwerin.

Somit steckt das Projekt in der Warteschleife. Zeit genug, die „Straße der Besten“ vorzubereiten. Laut Bürgerschaft, und das war ja zuvor monatelang im Sport- und Kulturausschuss diskutiert worden, gilt die besondere Ehre für Sportler, die in Stralsund geboren wurden oder ihre Heimsportstätte hier hatten. Abgebildet werden sollen diejenigen, die bei Europa- und Weltmeisterschaften, aber auch bei Olympia und Paralympischen Spielen Medaillen geholt haben.

Vier Olympia-Medaillengewinner hat Stralsund: Die Gewichtheber Andreas Behm, Helmut Losch und Jürgen Heuser sowie Bobsportler Carsten Embach. Sie holten insgesamt sechs Medaillen. An der ehemaligen Offiziershochschule in Stralsund wurde zudem Sportschütze Uwe Pottek (61) entdeckt, der 1980 für den ASK Frankfurt/Oder olympisches Gold holte. Silber gewann Speerwerfer Walter Krüger (86) von Traktor Schwerin 1960 in Rom. Er lebte in Wendisch Langendorf, wohnt heute in Prohn.

Natürlich wissen die Vereine am besten, welche ihrer Athleten dafür in Frage kommen – und können dies dem Sportausschuss mitteilen. Erinnert sei da beispielsweise an die vielen Weltmeistertitel der Rettungsschwimmer von der DLRG Stralsund.

Und dennoch sollen auch die Stralsunder Bürger eingebunden werden. Sie können zum Beispiel über die OSTSEE-ZEITUNG Vorschläge einreichen. Eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Verwaltung, Vereinen, Ausschussmitgliedern der Bürgerschaft und vom Sportbund soll dann eine Vorauswahl treffen – die endgültige Entscheidung trifft die Bürgerschaft.

Ob die Ehrung in der Galerie der besten Sportler in Form von Plaketten, Tafeln oder Bild-Elementen erfolgt, soll diskutiert werden, wenn das neue Stadion Kupfermühle steht. Eine Verschnaufpause, die diejenigen wieder auf den Plan ruft, die sich die Sportlerehrung auch an einem anderen Ort vorstellen können. „Die Kupfermühle steht jetzt im Beschluss, damit haben wir eine Grundlage. Aber wenn sich vorher eine bessere Möglichkeit bietet, könnte man den Ort ja auch noch ändern“, findet Maik Hofmann (Bürger für Stralsund). Der Sport- und Kultur-Ausschussvorsitzende der Bürgerschaft sieht in der Kupfermühle nur Sportler angesprochen. „Wir wollen doch, dass andere Leute über Stralsunds Sportgrößen informiert werden. Deshalb ist mein persönlicher Favorit das Strandbad. Und das wird ja schon im nächsten Jahr neu gemacht, bietet also eher eine Möglichkeit der Sportlerehrung.“

Wichtig sei für Maik Hofmann vor allem, dass man die Ehrung auf den Weg gebracht habe. „Der Ausschuss hat die Formalitäten in die Stralsunder Ehrensatzung mit eingearbeitet, so dass auch rechtlich alles abgesichert ist.“

Ines Sommer

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