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Geschickte Angriffe und starke Abwehr

Geschickte Angriffe und starke Abwehr

Stralsund/ Bremen. Mit einem glatten Auswärtssieg kehrten die Stralsunder Wildcats am Sonntagabend aus Bremen zurück. Nach nur 66 Minuten stand das 3:0 gegen den Tabellenletzten fest.

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Die Stralsunder Wildcats (rechts im Bild bei einem früheren Spiel) waren in Bremen überaus erfolgreich.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund/ Bremen. Mit einem glatten Auswärtssieg kehrten die Stralsunder Wildcats am Sonntagabend aus Bremen zurück. Nach nur 66 Minuten stand das 3:0 gegen den Tabellenletzten fest.

So deutlich wie das Endergebnis war es zunächst aber nicht. Bis zur ersten technischen Auszeit gab es wechselnde Führungen ohne nennenswerte Aktionen. Eine Aufschlagserie der Gastgeber und vorwiegend unkonzentrierte Annahmen brachte die Wildcats deutlich ins Hintertreffen. Beim Spielstand von 14:10 für Bremen ereignete sich dann eine Aktion, die dem Satz und vielleicht auch dem Spiel eine Wende gab: Eine Spielerin des Gastgebers berührte beim Angriff das Netz und verletzte sich beim Aufkommen. Die daraus resultierende Pause nutzte der Trainer, um noch einmal die Konzentration zu schärfen.

Von da ab ging es nur vorwärts. Der Druck bei den Aufgaben wurde größer, die Abwehrarbeit ruhiger und überlegter. Bei den Angriffen wurde sehr geschickt zwischen Härte und Platzierung variiert.

Hervorragend durch die Zuspielerin Swantja Basan in Szene gesetzt, gab es manches Raunen in der nur mäßig gefüllten Halle, wenn die Bälle auf den Boden krachten. So konnte der erste Satz von den Gästen noch deutlich gewonnen werden.

Während bei zurückliegenden Spielen hin und wieder die Konzentration nachließ, sollte das diesmal ganz anders sein. Direkte Punkte mit der Aufgabe, ein zunehmend stärkerer Block und höchste Konzentration ließen dem Gegner in den Sätzen zwei und drei keine Chance. Schön war es auch zu sehen, dass sich selbst bei deutlichem Vorsprung mal über eine misslungene Aktion geärgert wurde.

„Diese Leistung musst du erst einmal bringen, wenn alle es von dir erwarten. Das ist bisher nicht so oft gelungen“, lobte Trainer Andrè Thiel nach dem Spiel. Auch in der Halle waren die Zuschauer erstaunt, dass die Wildcats mit einem solchen Leistungsvermögen nur auf Platz 11 stehen. Steffen Täubrich

OZ

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