Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 3 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Gewichtheber hart gefordert

Schwedt Gewichtheber hart gefordert

/Stralsund. Ihren letzten Wettkampf der Gruppenphase in der 1. Gewichtheber-Bundesliga haben die Athleten des Oder-Sund-Teams Schwedt-Stralsund daheim mit ...

Voriger Artikel
Binnen fünf Minuten drehen Gäste das Spiel
Nächster Artikel
Pommern gegen Pampow vor schwerer Aufgabe

Tomasz Rosol brachte 136,0 Relativpunkte in die Wertung, das waren 120 Kilo im Reißen und 140 Kilo im Stoßen.

Schwedt. /Stralsund. Ihren letzten Wettkampf der Gruppenphase in der 1. Gewichtheber-Bundesliga haben die Athleten des Oder-Sund-Teams Schwedt-Stralsund daheim mit einer hervorragenden Leistung absolviert, letztlich aber knapp mit 1:2 (760,0:767,2 Relativpunkte) gegen den Tabellenzweiten Berliner TSC verloren.

Es war ein hervorragender letzter Heimwettkampf in dieser Saison. Alle haben auf der Bühne ihr Bestes gegeben.“Roland Taubert, Trainer Oder-Sund-Team

Die Zuschauer erlebten in der leider wieder nur spärlich gefüllten Külzviertel-Sporthalle eine klare Team-Bestleistung der gastgebenden OST-Vertretung, die den haushohen Favoriten aus der Hauptstadt an den Rand einer Niederlage brachte. Schon der Punktgewinn im Reißen mit fast 30 Zählern Vorsprung war eine große Überraschung, aber der Lohn für fast fehlerfreies Heben.

Von den insgesamt 36 Versuchen des Gastgebers gingen diesmal nur ganze drei in die Hose - gleich vier Athleten blieben gänzlich ohne ungültige Hebung im Reißen und Stoßen. Dadurch setzte man den Berliner TSC sichtlich unter Druck. Vor allem in der ersten Teildisziplin: Nach der ersten Dreier-Gruppe stand ein Plus von 24,5 Zählern für das Oder-Sund-Team zu Buche. Bei den Berlinern waren alle dritten Versuche misslungen. Dies sollte sich in der zweiten Gruppe fortsetzen.

Dagegen gab es bei den Hausherren nichts zu meckern. „Es war ein hervorragender letzter Heimwettkampf in dieser Saison“, hielt Trainer Roland Taubert seine Einschätzung verständlicherweise auch sehr kurz. Im Grunde gab es keinerlei Anlass zur Kritik. Jon Luke Mau stellte seine Stoß-Bestmarke ein, ein großartig kämpfender Ken Fischer steigerte sie sogar auf 147 kg. Und auch Karl Waldemar Schiffer rechtfertigte seinen Einsatz mit einer beachtlichen Steigerung: Hatte er im Dezember in der Bundesliga noch 97 Zähler ins Protokoll schreiben lassen, überzeugte er im Februar in der Landesliga mit 103 Punkten, um sich nun sogar noch um vier zu steigern. Äußerst solide präsentierte sich auch Leon Schedler, der gegenüber Ende Januar diesmal acht Zähler mehr sammelte. Ebenfalls fehlerfrei zeigte der punktbeste Oder-Sund-Athlet, Romas Klis, dem Publikum starkes Gewichtheben.

Da die Berliner aber in jeder Gruppe die schwereren und damit auch von den zu bewältigenden Lasten hochkarätigeren Heber an den Start brachten, konnten sie je nach Punktestand reagieren. Dies sollte sich im Stoßen auszahlen: Der Staffel-Zweite musste in dieser zweiten Disziplin wirklich schon alles zeigen, um die drohende Niederlage noch abzuwenden. Nach der ersten Gruppe war der TSC-Rückstand sogar noch etwas angewachsen — „OST“ lag jetzt mit knapp 38 Punkten vorn. Die letzte Berliner Dreier-Riege mit nationalen Champions und Teilnehmern an internationalen Meisterschaften drehte das Resultat schließlich noch: Weil den Gästen im Stoßen auch nur ein einziger ungültiger Versuch unterlief, zogen sie in der Gesamtwertung noch um ganze 7,2 Zähler am Gastgeber vorbei. Der brachte einen Saison-Teambestwert zustande. „Bei optimalem Verlauf könnten es sogar 740 Punkte werden“, hatte TSV-Coach Taubert vor dem Wettkampf ausgerechnet. Obwohl es eine Steigerung von optimal eigentlich nicht gibt, hatten seine Athleten dies realisiert. In 14 Tagen geht es für die OST-Heber dann zum KSV Durlach — für den relativ unbedeutenden Wettkampf um Rang 9 und 10 in der Bundesliga geht die Reise dann bis nach Karlsruhe.

Einzel-Resultate der Heber des Oder-Sund-Teams (Relativpunkte und in Klammern Reißen/Stoßen): Roman Klis 145,0 (133 kg/160 kg), Tomasz Rosol 136,0 (120 kg/140 kg), Leon Schedler 128,0 (90 kg/ 118 kg); Jon Luke Mau 127,0 (102 kg/133 kg); Ken Fischer 117,0 (118 kg/147 kg); Karl Waldemar Schiffer 107,0 (105 kg/135 kg)

Von Jörg Matthies

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Stralsund
Verlagshaus Stralsund

Apollonienmarkt 16
18439 StralsundTelefon: 0 38 31 / 20 67 40

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Benjamin Fischer
E-Mail: lokalredaktion.stralsund@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.