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Halbzeit bei Deutschlands größter Regatta-Serie

Stralsund Halbzeit bei Deutschlands größter Regatta-Serie

Mittwochs wird gesegelt: Zehn Wettfahrten auf dem Sund liegen hinter den Teilnehmern. Entschieden ist in den einzelnen Klassen allerdings noch nichts.

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Der Dreieckskurs der Stralsunder Mittwochsregatta führt direkt an der Rügenbrücke entlang.

Quelle: Miriam Weber

Segeln — Sie kann sich bisher sehen lassen, die Segelsaison in Stralsund. Zehn Wettfahrten der Mittwochsregatta liegen bereits hinter den Wassersportlern, damit ist Bergfest auf dem Sund. Auch wenn es derzeit bei der Regatta, bedingt durch die Ferienzeit, etwas ruhiger zugeht, hat sich die Veranstaltung weiter als Deutschlands größte regelmäßige Regatta etabliert.

Durchschnittlich nehmen 45 Boote am Wettkampf teil. Die magische Grenze der 50 Teilnehmer wurde in diesem Sommer bereits zweimal geknackt. Dabei markiert der 5. Juni einen neuen Rekord mit 65 Booten am Start.

Von Mai bis September gehen jeden Mittwoch Segler auf die Bahn, um sich entweder sportlich zu messen oder auch einfach nur, um die Woche mit einem Feierabendsegeln zu teilen. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder überlegt, wie man das Geschehen optimieren kann, um möglichst faire Wettkampfbedingungen für alle zu schaffen.

So gibt es mittlerweile acht verschiedene Startgruppen. In dieser Saison wurden erstmalig die schnellen Boote nicht nur nach ihrem Yardstickwert, sondern auch noch einmal nach ihrer Größe unterschieden. Außerdem hat sich die im vergangenen Jahr eingeführte Familienklasse etabliert und in diesem Jahr wieder Zuwachs erhalten. Einzig bei den schnellen Katamaranen hat sich im Sommer 2013 noch niemand auf dem Sund blicken lassen.

Seit vielen Jahren eine feste Größe sind die drei Jollenkreuzer „Gellen“ mit Steuermann Albrecht Böhme, „Ariadne“ mit Werner Loetz und „Aries“ mit Peter Heiden. Bei den Crews bleibt es meistens bis zum Saisonende spannend, einen klaren Favoriten gibt es nicht. Auch in den anderen Startgruppen ist noch alles offen. Die unterschiedlichen Windbedingungen wirbeln das Feld immer wieder kräftig durcheinander.

Apropos Wind und Wetter. Das hat sich bisher fast immer von seiner versöhnlichen Seite gezeigt. Noch keine Wettfahrt musste ausfallen und eine Bahnverkürzung gab es nur selten. Trotz der hohen Teilnehmerzahl blieb es bisher entspannt auf dem Wasser und größere Kollisionen blieben aus. Und sollte doch einmal etwas passieren, ist Hilfe schnell zur Stelle, denn die „Hertha Jeep“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist bei jeder Wettfahrt dabei und sichert das Geschehen freiwillig ab.

Bleibt also abzuwarten, was die zweite Halbzeit der „Miwore“ an Überraschungen bereit hält.

Von Mai bis September
20 Wettfahrten finden von Mai bis September auf dem Sund statt. Zehn davon gehen in die Wertung ein.


Gestartet wird gut sichtbar vor der Nordmole in acht verschiedenen Gruppen. Das erste Startsignal ertönt 18.15 Uhr.


Wird der Dreieckskurs in voller Länge gesegelt, so haben die Segler zweieinhalb Runden zu absolvieren.


Die zu passierenden Tonnen liegen in Nähe der Sundpromenade, vor Altefähr und der Rügenbrücke.

 

Miriam Weber

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