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Sport Stralsund Handballer nehmen Kurs auf Dritte Liga
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07:45 03.04.2014

Der Stralsunder HV führt souverän die Tabelle der Ostsee-Spree-Liga an. Die OSTSEE-ZEITUNG fragte SHV Trainer Norbert Henke, wie der Saison-Endspurt aussieht.

OZ: Darf man schon zum Aufstieg gratulieren?

Norbert Henke: Diese Frage muss ganz klar mit nein beantwortet werden. Wir haben bei noch drei ausstehenden Spielen vier Punkte Vorsprung. Somit ist rechnerisch noch alles möglich.

Darüber hinaus ist die Regelung bei Punktgleichheit von Mannschaften jene, dass der direkte Vergleich und nicht das Torverhältnis zählt. Da wir erst am übernächsten Spieltag den Tabellendritten aus Cottbus empfangen, ist dieser direkte Vergleich der Aufstiegsanwärter untereinander noch nicht abgeschlossen. Das wiederum hat zur Folge, dass uns selbst ein Sieg am Wochenende gegen den HSV Insel Usedom noch nicht zum endgültigen Aufstieg reichen würde. Lediglich das Team aus Bad Doberan wäre nach einem Sieg von uns definitiv aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden, da wir den direkten Vergleich gegen die Münsterstädter gewonnen haben.

OZ: Vereinzelt hat man in den letzten Wochen immer häufiger von Verletzungen Ihrer Spieler gehört. Wie sieht es nach dieser doch teilweise kräftezehrenden Saison personell bei Ihrer Mannschaft aus?

Henke: Da sind wir in dieser Spielzeit wirklich nicht auf Rosen gebettet. Die ganze Ausfallproblematik begann mit der schweren Verletzung von Rico Mittmann. Da wir bei den Linkshändern sowieso nicht zahlreich besetzt waren, wurden wir hier vor große Probleme gestellt, die wir mit der Nachverpflichtung von Lars Effenberger zunächst lösen konnten. Dass auch Lars sich jetzt noch eine Schulterverletzung zuziehen musste ist wirklich großes Pech. Schwer wiegt auch der Ausfall meines Kapitäns Markus Dau. Markus fehlt uns in der entscheidenden Saisonphase schon sehr. Im Grunde könnte ich jetzt fast alle meine Akteure hier auflisten, denn bis auf einige wenige haben alle Blessuren davongetragen. Doch ich bin auch begeistert, wie sich die Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen. Marijan Basic hat immer noch Probleme im Oberschenkel, will sich aber durchbeißen. Marcel Effenberger hat signalisiert, dass er spielen will und das trotz der Gefahr, dass die Schulter wieder rausspringen kann. Die Jungs wollen den Aufstieg und setzen dafür alles ein. Positiv muss hier noch erwähnt werden, dass wir mit der Verpflichtung von Sylvio Ney alles richtig gemacht haben.

Sylvio hat sich nahtlos in die Mannschaft eingefügt und hat uns in den letzten Spielen sehr geholfen.

OZ: Was erwarten Sie in den letzten Spielen?

Henke: Wie schon die gesamte Saison, ist gerade gegen uns jeder Gegner höchst motiviert. Darüber hinaus haben wir mit Sicherheit von den Topteams das schwerste Restprogramm zu bestreiten. Am Wochenende kommt der HSV Insel Usedom, der im Moment mit uns zu den stärksten Teams der Liga gehört. Die Insulaner haben sich mittlerweile gefunden und spielen eine starke Rückrunde, in der sie bisher noch kein Spiel verloren haben. Nach Ostern kommt es dann zum nächsten Vergleich mit dem Spitzenteam aus Cottbus. Eine ganz einfache Rechnung, um den Aufstieg zu realisieren, ist es, die beiden Spiele zu gewinnen.

OZ: Dafür benötigt der SHV die Unterstützung von den Rängen...

Henke: Genau: Die Fans sind in dieser Saison schon herausragend, doch in den letzten beiden Heimspielen geht noch mehr. Wir brauchen jeden Zuschauer zur Unterstützung unseres Teams in der heißen Endphase der Saison. Ich hoffe, dass bereits am Samstag im Derby gegen die starken Usedomer unsere Halle bebt.

Interview: Rico Bugenhagen



OZ

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