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Handballer verwandeln Fuchsjagd in Heimsieg

Stralsund Handballer verwandeln Fuchsjagd in Heimsieg

Ostsee-Spree-Liga: Der Stralsunder HV bezwingt Füchse Berlin II nach Kopf-an-Kopf-Rennen mit 24:23 / Benjamin Hinz und Martin Brandt in Top-Form

Stralsund. Spannender hätte ein Krimi-Abend auch nicht sein können, doch am Ende siegte der Stralsunder HV in der Ostsee-Spree-Oberliga gegen die zweite Vertretung der Füchse Berlin mit 24:23. Dabei war der Start kennzeichnend für den Verlauf der gesamten Partie.

Es waren die Gäste, die nur 20 Sekunden nach Anpfiff in Führung gingen, ein gut aufgelegter Martin Brandt glich jedoch umgehend aus und blieb auch bis zum 3:4-Anschlusstreffer am Ball. Immer wieder legten die Füchse vor, immer wieder glich Stralsund aus.

Jakub Olejniczak und Marc Hünerbein brachten sich ein und mit einem zum 9:9 verwandelteten Siebenmeter trat erstmals Benjamin Hinz in Erscheinung, der im Laufe des Abends zu Höchstleistungen auflief.

Bis zum 12:13-Halbzeitstand waren die Füchse jedoch immer einen Sprung voraus.

Genau so ging es in die zweite Halbzeit. Die Dau-Crew blieb dran, auch als es nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Hinz in Unterzahl weiter ging. In der 42. Minute erzielte dann Olejniczak mit dem 17:16 erstmals die SHV-Führung, die aber ebenso schnell wieder abgegeben wurde. Kurz darauf musste sich dann auch Maic Sadewasser eine Zwei-Minuten-Auszeit gönnen, der in dieser Begegnung hervorragende Arbeit in der Abwehr geleistet hat.

Weiterhin wollte es keiner Mannschaft gelingen, sich ein sicheres Torepolster zu erarbeiten. Zum 20:19 und 22:21 lagen dann wieder die Gastgeber mit einer Nasenlänge vorn. Die Hauptstädter erzielten den Ausgleich, Stralsund legte weiter vor.

In den letzten zwei Minuten hielt es die Fans in der gut gefüllten Vogelsang-Halle nicht mehr auf den Plätzen. Nach dem 24:23 versuchten die Berliner in der letzten Minute noch, mit einer Auszeit die Spannung weiter zu halten. Doch die letzten Sekunden können die Füchse nicht mehr für sich nutzen. Der Abpfiff bringt die Erlösung für Fans und Trainer.

„Das hätte auch anders ausgehen können“, meinte Markus Dau. „Die Partie verlief durchgehend ausgeglichen und für uns vielleicht einen Tick glücklicher. Anfangs zeigten sich kleine Probleme in der Abwehr, aber hier hat Maic Sadewasser einen super Job gemacht", so der Trainer.

Stralsunder HV: Szymon Ligarzewski, Tim Escher – Marc Hünerbein 2, Martin Brandt 7, Benjamin Hinz 8, Jakub Olejniczak 5, Martin Hoffmann 1, Maic Sadewasser 1, Lucas-Peter Kladek-Markau, Ole Domning, Kai Baresel, Adam Swiatek.

Wenke Büssow-Krämer

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