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Sport Stralsund Handballer weiter in der Erfolgsspur
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Handballer weiter in der Erfolgsspur
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00:00 24.03.2014
SHV-Neuzugang Sylvio Ney (schwarzes Trikot) arbeitete bei seinem Heimdebüt unermüdlich und setzte sich am Kreis immer wieder gekonnt in Szene. Quelle: Jürgen Schwols

Mit einem am Ende ungefährdeten 30:22-Heimerfolg (12:13) gegen die SG OSC Schöneberg-Friedenau verteidigt der Stralsunder HV die Tabellenspitze in der Oberliga Ostsee-Spree und kann sich durch die zeitgleiche Niederlage von Bad Doberan in Neubrandenburg ein kleines Polster im Titelrennen verschaffen.

Während Gästecoach Alex Schwabe nach dem Spiel sagte, „wir wollten hier unseren Spaß haben und das Spiel genießen“, antwortete Norbert Henke: „Ich hatte keinen Spaß. Zumindest in den ersten 30

Minuten war unser Spiel von Arroganz und schlechtem Angriffsspiel geprägt.“ Wie die Halbzeitansprache lief, lässt sich denken. Marijan Basic und Aleksander Kokoszka dennoch in Hälfte zwei auflaufen zu lassen, war gewagt, aber erforderlich. Marijan benötigt nach seiner langen Auszeit dringend Spielpraxis. Es ist für uns sehr wichtig, dass er in den letzten Spielen wieder voll da ist.“ Der SHV legte vor knapp 650 Zuschauern durch Tore von Lars Effenberger und Jakub Vanek, der am Kreis erneut eine hervorragende Leistung zeigte, schnell auf 2:0 vor. Doch in der Folgezeit überboten sich die Sundstädter im Auslassen von Möglichkeiten, was die Berliner dankbar annahmen und bis zur siebten Minute das Spiel zu ihren Gunsten drehten (4:2).

Norbert Henke sah sich gezwungen, früh seine Auszeit zu nehmen. Diese schien zu fruchten, denn der SHV glich schnell aus und ging durch den äußerst agilen Martin Brandt erneut mit 6:5 in Führung. Der Heimmannschaft gelang es, die Führung trotz zahlreicher technischer Fehler und mangelhafter Abschlussversuche weiter auszubauen, und so schien spätestens beim 12:9 in der 25. Minute das Spiel seinen erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch weit gefehlt. Die Gäste schafften es, in einer vierminütigen Unterzahlphase das Spiel zu drehen und mit einer 13:12- Führung in die Kabine zu gehen.

Die zweite Hälfte eröffnete der am Ende sechsfache Torschütze Martin Brandt mit dem Ausgleichstreffer, bevor Marijan Basic nach einer der zahlreichen Paraden von Torwart Maik Hintze die Führung besorgte. Den Berlinern gelang zwar nochmal der Ausgleich, doch im weiteren Verlauf der Partie konnte sich der SHV etwas absetzen. Der Grund hierfür hatte zweifelsfrei einen Namen: Maik Hintze. Der Keeper zog den Gästen reihenweise den Zahn und ließ acht Minuten keinen Ball passieren.

Gestützt auf seine Leistung erspielte sich der SHV eine 20:15 Führung (41.). Die Berliner konnten nochmal auf 17:20 verkürzen, ehe sich die Hausherren vorentscheidend auf 26:19 absetzten. Der Widerstand der tapfer kämpfenden SG war spätestens nach der Roten Karte für Tobias Erdmann gebrochen. Der SHV konnte am Ende einen verdienten 30:22 Heimsieg mit seinen Fans feiern.

Zumindest in den ersten 30 Minuten war unser Spiel von Arroganz und schlechtem Angriffsspiel geprägt.“ Norbert Henke, SHV-Trainer



Ralf Brehm

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