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Harter Kampf zahlt sich für die Wildcats aus

Stralsund Harter Kampf zahlt sich für die Wildcats aus

Volleyballerinnen nach Krimi gegen Hamburg eine Runde weiter im DVV-Pokal

Stralsund. Jubelnd fielen sich die Stralsunder Wildcats in die Arme. In einem packenden Finale über fünf Sätze haben die Zweiliga-Volleyballerinnen beim Regionalpokalturnier Nord den Einzug in die nächste Runde des DVV-Pokals geschafft.

Dafür musste das Team von Trainer André Thiel und René Standfuß zuerst gegen den Kieler TV bestehen. Die Sportlerinnen ließen keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen und bezwangen den Regionalligisten mit 3:0. „Im Halbfinale konnten wir einige Dinge in unserem Spiel ausprobieren und gleichzeitig allen Spielerinnen Wettkampfpraxis geben. Der deutliche Erfolg zeigt die Ausgeglichenheit unseres Kaders“, sagte Trainer André Thiel nach dem ersten Spiel des Tages.

Im zweiten Halbfinale unterlag der SV Warnemünde, ebenfalls Regionalliga, dem zweitklassigen Volleyball-Team Hamburg mit 1:3.

Dann folgte das Finale der beiden Zweitligisten. „Das war schon ein emotionales Spiel“, sagt Volleyballerin Anne Domroese. Denn die Wildcats machten es sich in der Diesterweghalle nicht unbedingt leicht. „Hamburg hat unsere Fehler natürlich ausgenutzt“, sagte Domroese. Umso ausgelassener feierten die Wildcats schließlich ihren hart erkämpften Sieg. Im ersten Satz starteten die Wildcats sehr konzentriert und mit starken Angriffsaktionen und konnten diesen Satz verdient mit 25:18 für sich verbuchen. Im darauf folgenden Satz drehte sich das Blatt. Während den Stralsunderinnen viele kleine und unnötige Fehler unterliefen, konnte Hamburg den Druck nun deutlich erhöhen. Somit ging der zweite Durchgang mit 25:16 an den Gegner. „Wir haben Hamburg stark gemacht“, weiß auch Anne Domroese.

„Und wenn der Gegner merkt, dass da etwas geht, traut er sich auch mehr zu.“ Dadurch sei Hamburg besonders stark aufgetreten.

Die beiden folgenden Sätze verliefen spiegelbildlich. Die Wildcats agierten im dritten Durchgang wieder konsequenter und zielstrebiger und entschieden diesen mit 25:18 für sich. Im vierten Satz hielten die Stralsunderinnen das Spielniveau nicht – die Mannschaft lief so ständig einem Punkterückstand hinterher. Ausschlaggebend war der hohe Angriffsdruck der Hamburgerinnen, auf den die VC-Spielerinnen oft nicht die passende Antwort fanden. Somit ging dieser Satz mit 25:22 an das Volleyball- Team aus Hamburg.

Im letzten Spielabschnitt hatten die Gäste lange die Nase vorn. „Wir sind eine Zeitlang einem Rückstand hinterher gelaufen und konnten erst spät ausgleichen“, beschreibt Anne Domroese das Geschehen.

Beim Seitenwechsel führte Hamburg mit 8:5. Bis zum 13:11 schien der Sieg an die Gäste zu gehen. Doch zwei mutige und gut platzierte Aufschläge von Zuspielerin Svenja Enning sowie tolle Block- und Abwehraktionen brachten die Wende. Angespornt von 150 Fans konnten die Stralsunderinnen mit 15:13 ihren Pokaltriumph bejubeln.

Trainer André Thiel war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Dass wir nach diesem langen Tag den fünften Satz nach dem 5:9- Rückstand noch drehen, zeugt von großem Willen und einem gutem Selbstvertrauen“, sagt der Coach.

In der nächsten Pokalrunde treffen die Wildcats am 22. Oktober auf Vizemeister Bayer Leverkusen. Ab 15.00 Uhr geht es um den Einzug in das Achtelfinale des DVV- Pokals. Bei einem weiteren Sieg treffen die Damen auf den USC Münster aus der 1.Bundesliga. Bis dahin stehen aber noch zwei Zweitliga-Partien gegen die DSHS Snowtrex Köln und den VCO Schwerin an.

Steffen Täubrich und Manuela Wilk

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