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Sport Stralsund Hiddensee-Marathon mit Wellen und Wind
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Hiddensee-Marathon mit Wellen und Wind
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11:04 05.07.2013
Auf der Ostsee hatten die Kanuten beim Hiddensee-Marathon mit heftigen Wellen zu kämpfen. Quelle: Achmed Ewert
Kanurennsport

45 Kanuten beteiligten sich bei schwierigen Bedingungen an der 12. Auflage des Hiddensee-Marathons. Sie , nahmen die 70 Kilometer lange Strecke rund um das söte Länneken in Angriff. Zum Start am frühen Morgen war das Wasser ruhig, bei leichtem Südwind auf dem Strelasund erreichten die Sportler die Zufahrt zur Ostsee unterhalb des Gellen nach knapp 20 Kilometern schon fast in rekordverdächtiger Zeit.

Auf der Ostsee wurden die Kanuten dann von einem sehr hohen Wellengang empfangen. Während die besten Paddler locker mit den Bedingungen klar kamen, mussten sich die weniger geübten Akteure bis an ihre Leistungsgrenze gehen. Nach der Umrundung des Dornbusch ging es dann durch die schöne Boddenlandschaft in Richtung Stralsund. Da die Wettervorhersage mal wieder völlig daneben lag, blieb die erhoffte Drehung des Windes auf West aus. Von der Sonne war ebenfalls kaum etwas zu sehen. Stattdessen gab es Regen und einen auffrischenden Südwind.

Nur die stärksten und ausdauerndsten Athleten schafften den Rückweg. Neun Besatzungen mussten aufgeben und den Heimweg auf einem der Begleitboote antreten. Um so erstaunlicher ist die Zeit des Tagessiegers Steffen Burkhardt aus Schleswig-Holstein. Er benötigte lediglich 6 Stunden und 23 Minuten für die 70 Kilometer.

Die Stralsunder Kanuten waren wie gewohnt im vorderen Feld zu finden. So gewann Markus Müller die Wertung der K1 bis 39 Jahre. Einen Klassensieg fuhren Gerhild Winkler und Swanhild Kluge im Zweier ein. Sie lieferten sich einen harten Kampf mit ihren Konkurentinnen und gewannen am Ende mit wenigen Sekunden Vorsprung.

Podestplätze erkämpften Max Bornhöft und Hannes Jonscher in der Surfski-Klasse. Max Bornhöft fuhr die Tagesbestzeit der Stralsunder Kanuten und die drittbeste Zeit der Tageswertung. Nach elf Stunden und 20 Minuten kam dann auch der letzte Kanute ins Ziel. Ausklingen ließen die Kanuten den Tag mit der Siegerehrung und anschließendem gemütlichen Beisammensein. Bei der Tombola im Saal des Bootshauses wurden die von verschiedenen Firmen zur Verfügung gestellten Preise verlost.

Ein Dank geht an dieser Stelle an die Organisatoren, die Sicherheitskräfte und die vielen fleißigen Helfer rund um die Veranstaltung

Achmed Ewert

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