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„Ich will gutes und konstantes Tennis spielen“

Stralsund „Ich will gutes und konstantes Tennis spielen“

Felix Wormsbächer tritt für TC BW Stralsund bei Hallen-Landesmeisterschaft an

Stralsund. Spiel, Satz und Sieg heißt es am Wochenende im Stralsunder Hansedom. Mehr als 60 Tennis-Sportler aus dem Land haben sich für die Hallen-Verbandsmeisterschaften der Damen und Herren sowie der Senioren angemeldet. Insgesamt zwölf Athleten des TC BW Stralsund sind angemeldet. Bei den Herren ist Felix Wormsbächer der einzige Stralsunder, der um den Titel mitkämpfen will. Im Sommer schied Wormsbächer im Viertelfinale der Meisterschaft aus. Für den 24-Jährigen wird es einer der letzten Wettkämpfe im Namen des Stralsunder Vereins sein. Denn das Talent geht für einige Zeit nach Frankfurt am Main. Auch für die Oberliga im Sommer steht er aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung.

Die Landesmeisterschaft wird für Sie wohl einer der letzten Wettkämpfe sein. Mit welchen Gefühlen treten Sie da beim Turnier an?

Felix Wormsbächer: Ja, so wie es momentan aussieht werde ich nur noch diesen Winter für den TC BW Stralsund an den Start gehen. Die sieben Jahren, die ich mittlerweile im Verein verbracht habe, waren echt eine schöne Zeit. Zum einen weil der Verein sehr familiär ist, was mir besonders gut gefällt. Zum anderen, weil wir mit der Herren- und Mixed-Mannschaft eine erfolgreiche Zeit hatten. Ich freue mich darauf, viele Leute aus dem Verein am Wochenende wiederzusehen und dem TC BW Stralsund hoffentlich eine gute Platzierung zu schenken.

Sie sind ja bereits für Ihr Studium nach Frankfurt am Main gegangen. Wie lief denn unter diesen Umständen die Vorbereitung ab?

Ich befinde mich derzeit im Praktikum in Frankfurt und werde nur noch im Sommer in Stralsund sein, um meine Bachelor-Arbeit zu schreiben. Hier in Frankfurt trainiere ich schon regelmäßig, allerdings auf anderen Belägen, was die Umstellung auf Teppich am Wochenende schon schwierig gestalten könnte.

Haben Sie am Wochenende Unterstützung am Spielfeldrand?

Ich glaube schon, dass einige Leute mich anfeuern werden. Wenn man Unterstützung von außen hat, pusht es einen schon enorm. Im Spiel selbst ist man trotzdem auf sich allein gestellt.

Sehen Sie sich Spiele ihrer Vereinsgefährten vom Tennisclub Blau-Weiß Stralsund an?

Ich werde, solange ich nicht selbst spielen muss, sicher einige andere Spiele anschauen. Schließlich bin ich den ganzen Tag in der Halle und habe die Zeit dazu.

Welches Ziel haben Sie sich für die Hallen-Landesmeisterschaften ge- setzt?

Ich habe vorrangig das Ziel, gutes und konstantes Tennis zu spielen. Das ist mir in der vergangenen Saison nicht so gut geglückt. Die Einheiten in Frankfurt zeigen mir aber, dass ich dort auf dem richtigen Weg bin. Zu welchem Platz es am Ende reichen wird, werden wir sehen. Es hängt auch ein wenig von der Auslosung und der Tagesform ab.

Wie ist die Konkurrenz einzuschätzen? Einige Teilnehmer sind Ihnen ja bereits bei der Landesmeisterschaft im Sommer begegnet.

Es sind schon einige starke Leute dabei, bei denen jeder jeden schlagen kann. Daher ist es schwierig einzuschätzen, wer Favorit sein könnte. Mit Balint Balogh ist beispielsweise ein 15-Jähriger dabei, der in Ungarn zu den Topspielern seiner Altersklasse gehört.

Da ich mich im Sommer relativ früh aus dem Turnier verabschiedet habe, sind einige andere Spieler höher einzuschätzen, was die Chance auf den Titel angeht. Zum Beispiel Philip Hölzel, Balint Balogh, Marcus Wermuth, Benedikt Billek, um nur einige zu nennen. Es wird in jedem Fall ein harter Fight um den Titel.

Fallen Sie aufgrund des Studiums auch für die Tennis-Wintersaison aus?

Ich werde diesen Winter wahrscheinlich zwei Spiele für das Herrenteams des TC BW Stralsund bestreiten – vermutlich die letzten beiden in der Winterrunde. Das heißt, ich fehle auf jeden Fall noch gut dreieinhalb Monate.

Interview Manuela Wilk

OZ

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