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In der Landesklasse sind die Plätze vergeben

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FC Pommern gewinnt sein Duell gegen den SV Kandelin mit 2:0 / SV Prohner Wiek holt beim HFC Greifswald 1:1-Unentschieden

Stralsund/Prohn Mit dem 2:0-Sieg gegen den SV Kandelin ist für die zweite Garde des FC Pommern Stralsund der dritte Platz in der Fußball-Landesklasse besiegelt. Im Spiel gegen den SV Kandelin zeigte Pommern von Anfang an, das sie gewillt waren, keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass die drei Punkte in Stralsund bleiben sollen.

OZ-Bild

FC Pommern gewinnt sein Duell gegen den SV Kandelin mit 2:0 / SV Prohner Wiek holt beim HFC Greifswald 1:1-Unentschieden

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Der SV Kandelin stand tief und beschränkte sich darauf, mit langen Bällen die Pommern-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Die Stralsunder taten sich mit viel Ballbesitz gegen die tiefstehenden Kandeliner schwer. Bis zur Halbzeit konnte jede Mannschaft seine Chancen erspielen. Kandelin war immer gefährlich, wenn Pommern im Spielaufbau hoch aufgerückt war. Pommern konnte weder durch Martin Kunkels, Paul Becker, Sebastian Gabriel noch durch Hendrik Schulenburg den Ball im Tor unterbringen.

Nach der Halbzeitpause änderte sich am Spielverlauf nichts. Pommern lief mit viel Ballbesitz gegen tiefstehende Kandeliner. In der 50. Minute wurde dann das permanente Anrennen der Pommern belohnt.

Nach schnellem Umschalten auf Angriff und Pass in die Tiefe wurde Christian Sauck schön freigespielt. Der Stürmer nutze diese Chance in zentraler Position eiskalt und lässt dem Kandeliner Torwart keine Abwehrchance.

In den nächsten Minuten verpasste es der FC Pommern, das Spiel zu entscheiden. Immer wieder wurden die Kandeliner über die schnellen Außenspieler in Verlegenheit gebracht. Ab der 70. Minute ließ man sich jedoch durch die harte Gangart in unnötige Zweikämpfe verwickeln, und die Sicherheit im Spielaufbau wich hektischen Klärungsversuchen. So kamen die Kandeliner zu vielen Freistößen in Strafraumnähe, die jedoch nicht zum Erfolg führten.

In den letzten zehn Minuten konnte Pommern wieder mehr Ruhe und Sicherheit in ihr Spiel bekommen. Mit der letzten Aktion des Spiels, wieder war es ein Angriff über den Flügel, konnte Paul Becker nach einer Flanke per Kopf aus spitzem Winkel ins lange Eck mit dem 2:0 die Entscheidung herbeiführen.

Der SV Prohner Wiek holte sich mit dem 1:1-Unentschieden einen Punkt im Duell mit dem HFC Greifswald, für den es um wichtige Punkte im Abstiegskampf ging. Die Prohner hatten sich auch für dieses Spiel vorgenommen, trotz des besiegelten Abstieges, nicht klein bei zu geben. Beide Teams begannen sehr verhalten. Prohn konnte in aller Ruhe das Spiel aus der Defensive aufbauen. Die nötigen Aktionen aus dem Spiel heraus, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen, blieben aber aus. Durch kleine Unachtsamkeiten der Prohner Hintermannschaft kamen die Greifswalder das ein oder andere Mal gefährlich vor das Prohner Tor. Doch Torhüter Thielicke hielt seinen Kasten sauber oder die Abschlüsse waren zu unpräzise.

Nach dem Seitenwechsel merkte man den Greifswaldern an, dass sie aufgrund der Tabellensituation mehr investieren müssen. Doch mit einem Bilderbuch-Freistoß von Kapitän Romansky in der 52. Minute waren alle Pläne der Greifswalder hinüber. Aus 25 Metern zirkelte er den Ball über die Mauer direkt ins Dreiangel zur Prohner Führung. Der HFC drückte auf den Ausgleich und die Prohner Hintermannschaft hatte zu tun.

Nach einem Eckball der Greifswalder sprang dann der Ball unglücklich an die Hand eines Prohners und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter konnte Thielicke aber nicht abwehren und so wurde der alte Spielstand wieder hergestellt. HFC drückte weiter und wollte die Führung erzielen, doch die Prohner Abwehr hielt stand und konnte alle Angriffe abwehren.

In der Nachspielzeit ergab sich dann die Chance für Prohn, den Siegtreffer doch noch zu erzielen. Wieder war es ein Freistoß, der für Gefahr sorgte. Aus 16 Metern konnte Greifswalds Keeper den Schuss von Romansky aber zur Ecke klären. Mit dem 1:1-Endstand ändert sich zwar nichts für die Prohner, Greifswald muss aber weiter um den Klassenerhalt zittern.

Ingo Plewka und Philipp Romansky

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