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Judoka mit großem Kampfgeist

Grimmen/Warnemünde Judoka mit großem Kampfgeist

Leni Giselle Bünning gehört zu den Talenten des KSV Grimmen

Grimmen/Warnemünde. Wer kämpft, muss auch verlieren können. Das weiß auch Leni Giselle Bünning. Die Neunjährige ist seit knapp einem Jahr Mitglied des KSV Grimmen und gehört schon zu den Talenten unter den Judokas. „Sie sticht hervor, weil sie ein sehr gutes Bewegungsverständnis hat“, sagt Trainer Hannes Päplow. Wenn Leni eine Übung ein-, zweimal gesehen habe, könne sie das sofort nachmachen. Ein Beweis dafür, Leni hat nach so kurzer Zeit schon den gelben Gürtel. „Bei den Jüngeren geht es vorrangig darum, die Bewegungsabläufe zu trainieren“, sagt Päplow.

Der Trainer arbeitet mit seinen 16 Schützlingen aber auch an Schnelligkeit, Kraft und der richtigen Technik. Leni gehört in der Gruppe der acht- bis 13-Jährigen zu den Kleinsten. „Es ist nicht einfach für mich, aber ich kann mich trotzdem oft durchsetzen“, sagt das Mädchen.

Bevor sie zum KSV kam, spielte Leni Fußball. „Aber in dem Team gab es nur Jungs“, erinnert sie sich. Judo mache ihr viel mehr Spaß: „Meine Tante ist auch Trainerin hier und viele von meiner Schule sind im Verein.“ Leni hat bereits Wettkampferfahrung. „Ich war schon bei drei Turnieren“, erzählt Leni. Bilanz: einmal Silber, zweimal Bronze.

Doch nicht immer läuft alles nach Plan. Am Wochenende ging die Kampfsportlerin mit acht weiteren Vereinsmitgliedern beim Baulöwen-Pokalturnier in Rostock- Warnemünde an den Start. Die Konkurrenz war groß – 380 Sportler aus 30 Vereinen und in vier Altersklassen nahmen teil.

Leni kämpfte in der U 11 (bis 30 kg). „Sie hatte es wieder einmal sehr schwer in der stark besetzten Gewichtsklasse“, sagt Trainer Hannes Päplow. Das Mädchen musste sich den erfahreneren Sportlerinnen beugen und landete auf Rang sieben bei elf Aktiven.

Alexsandra Szponarska (bis 27 kg) zeigte, dass sie etwas mehr Routine hat. Sie konnte zwei Auftaktsiege einfahren. Im Halbfinale unterlag sie und landete auf Platz drei. Für Magnus Rusch (bis 38 kg) lief es gar nicht so schlecht. In seiner Klasse traten 18 junge Judokas an. Der Grimmener startete mit einem Auftaktsieg durch eine Wurftechnik und anschließender Festhalte. Im nächsten Kampf traf er auf den späteren Sieger der Gewichtsklasse und unterlag. In der Trostrunde setzte sich der Sportler bis ins kleine Finale durch. Hier kämpfte er gut mit. Am Ende reichte es aber nur für Platz fünf. Im Anschluss folgten die Kämpfe der Altersklasse U 13 und U 15. Hier holte Fthawit Ftwi Bronze.

Am Ende zog der KSV Grimmen eine eher ernüchternde Bilanz mit dreimal Bronze, zwei fünften sowie einem siebten Platz. Hannes Päplow nimmt es sportlich: „Vor allem für die Jüngsten ist es schwer, gegen die erfahrenen Kämpfer zu bestehen. Ich bin dennoch zufrieden.“

Manuela Wilk

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