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Kegler vom KV Hansa sehen Zukunft trotz Abstieg positiv

Stralsund Kegler vom KV Hansa sehen Zukunft trotz Abstieg positiv

Joachim Rasch zieht zum Ende der Saison Bilanz. Die Stralsunder spielen im Herbst zweitklassig.

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Joachim Rasch vom KV Hansa bei einem Heimspiel dieser Saison.

Quelle: Foto: Manuela Wilk

Stralsund. Die Kegler des KV Hansa Stralsund müssen sich wohl nach vier Jahren aus der 1. Bundesliga verabschieden. Sie beendeten die Saison am Wochenende auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die OZ sprach mit Teamkapitän Joachim Rasch über die letzte Möglichkeit für den Klassenerhalt und die nächsten Wettkämpfe der Kegler.

Ist der Abstieg jetzt besiegelt, oder gibt es eine Chance, dass Sie in der ersten Liga bleiben können?

Joachim Rasch: Es gibt eine Chance, aber das sind alles noch Gerüchte. Denn bisher weiß noch keiner, ob Bremerhaven sich zurückzieht oder nicht. Sportlich gesehen sind wir abgestiegen.

Meldetermin, auch für Bremerhaven, ist der 1. Juli. Spätestens dann wissen wir, ob wir bleiben oder in der 2. Bundesliga spielen.

Am Wochenende hätten Sie den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen können. Warum hat es nicht geklappt?

Die Heimmannschaften waren gut vorbereitet, speziell Seedorf. Da hätte man mit ein bisschen mehr Glück auch einen Punkt mitnehmen können. Fehrbellin hat natürlich seine Heimstärke genutzt und ist dadurch zu Recht Vizemeister geworden.

Welche Konsequenzen hat der Abstieg für den Verein?

Von den Spieltagen und den zurückzulegenden Kilometern ändert sich nicht viel. Auch was Sponsoren und andere Unterstützung angeht, würde sich nichts ändern. Wir bekommen ja keine Unterstützung von der Stadt. Alles wird bei uns vom Verein oder sogar aus eigener Kasse bezahlt. Der Kegelsport hat eben keine so große Lobby wie andere Sportarten. In Sachen Sponsoren hängen wir da weit hinterher.

Wie schätzen Sie die Chancen in der zweiten Liga ein? Wie groß ist die Konkurrenz?

Wir kennen die Teams, denn wir haben schon einmal drei Jahre lang zweitklassig gespielt. Da ist es nicht ganz so schwer. Und wenn wir in der Oststaffel mitspielen, ist der Aufstieg machbar. Dafür müssten wir aber trotzdem zu alter Heimstärke zurückfinden.

Woran müssen Sie in Vorbereitung auf die kommende Saison arbeiten?

In diesem Jahr fehlte es auswärts an Punkten. Auch zu Hause mussten wir zwei Niederlagen hinnehmen – das sollten wir vermeiden. Wir kennen die Bahnen in der zweiten Liga. Da kann man durchaus den einen oder anderen Punkt holen.

Bevor es aber in der Bundesliga weitergeht, stehen für den KV Hansa noch andere Wettkämpfe an. Was kommt als Nächstes auf Sie zu?

Am Wochenende stehen die Behinderten-Landesmeisterschaften an und eine Woche später die Paar-Meisterschaften. Mitte April sind wir mit Andreas Kammann, Manfred Dill, Michael Glaß und meiner Person vertreten. Am Wochenende 22./23. April treten wir bei den deutschen Einzelmeisterschaften in Lüneburg an. Bei den Herren ist dann Andreas Kammann dabei. In der Klasse Herren A, also Ü 50, spielen Manfred Dill, Bernd Beu und ich mit.

Treffen Sie bei den anstehenden Wettkämpfen auch Sportler aus Nachbarstädten wie Grimmen?

Bei den Paarmeisterschaften sind Katja und Jörg Näther aus Grimmen vertreten. Bei den Herren ist dagegen kein Grimmener dabei, ausgenommen in der Kategorie Herren B (Ü 60). Aber da starten keine Sportler vom KV Hansa.

Auch wenn Sie nicht direkt aufeinandertreffen? Verfolgen Sie die Wettkämpfe der Sportler aus den Nachbarorten?

Natürlich. Man guckt nach Bergen, wie die Männer spielen oder nach Grimmen zu den Senioren. Der Bernhard Brand zum Beispiel war zuletzt recht gut. Dabei geht es auch darum, dass man für mögliche neue Mitglieder offen ist. Ob aus Bergen, Grimmen oder Rostock. Wer bei uns mitspielen möchte, ist gern gesehen.

Interview Manuela Wilk

Die nächsten Wettkämpfe der Kegler

Jugend:

Die Nachwuchskegler der Altersklassen A und B messen sich bei den Landeseinzelmeisterschaften am 1. und 2. April in der Hansestadt Stralsund. Hier sind auch Grimmener dabei.

Erwachsene:

Am 8. April stehen die Landesmeisterschaften der Paare in Pinneberg auf dem Plan. Neben einigen Stralsundern sind Grimmener Sportler vertreten. Tags darauf messen sich die Vereine im Landesvergleich in Hamburg.

Zwei Wochen später, am 22. und 23. April, treten die Männer und Frauen bei den Landeseinzelmeisterschaften in Lüneburg gegeneinander an.

OZ

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