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Lok Stralsund entführt drei Punkte

Kreisoberliga Lok Stralsund entführt drei Punkte

Kreisoberliga: Mageres 1:1 für Schifffahrt Hafen gegen Trinwillershagens Zweite. Franzburg verliert vor heimischem Publikum unglücklich mit 1:2.

Fußball — Zu Gast bei Schifffahrt Hafen Stralsund war am Wochenende die Mannschaft von Rot-Weiß-Trinwillershagen II. Am Ende gab es ein 1:1.

Nach der desolaten Vorstellung vom vergangenen Wochenende war auf Hafen-Seite vor allem Wiedergutmachung angesagt. Das erste Achtungszeichen setzten allerdings die Gäste. In der 22. Minute lochten sie zur Führung ein. Die Stralsunder hatten in der 29. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, Frank Hennrichs Schuss verfehlte jedoch knapp das Tor. Beide Teams bemühten sich im Spielverlauf, hatten beim Abschluss aber nicht das nötige Glück. Die Hafen-Crew versuchte einiges, zumeist blieb es aber Stückwerk.

In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel so dahin. Erst in der 70. Minute hatte die Heimelf ihre nächste Chance. Der Kopfball von Daniel Piesche ging aber knapp am Tor vorbei. Daniel Schlegel machte es in der 80. Minute besser: Der eingewechselte Rico Kosch- mann schlug im gegnerischen Strafraum eine Flanke und Schlegel traf zum Ausgleich.

Am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. Eine Punkteteilung wäre im Spiel Franzburg gegen Lok Stralsund (1:2) durchaus gerecht gewesen.

Anders als in den Spielen zuvor ließen sich die Gastgeber in dieser Partie nicht den Schneid abkaufen. Der Franzburger SV hielt sehr gut dagegen und ließ den Gästen so wenig Raum zur Entfaltung.

Große Defizite taten sich aber immer wieder im Abwehrverhalten und im Stellungsspiel zum Gegner auf. Dadurch kamen die Gäste vor allem bei Standards immer wieder zuerst an den Ball, und somit gefährlich vors Tor. Jedoch vermochten es die Stralsunder nicht, hieraus einen Vorteil zu ziehen. Auf der anderen Seite lief es aber auch nicht besser. Auch die Einheimischen konnten in Tornähe nicht für echte Gefahr sorgen. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am eigentlichen Spielverhalten nichts. Lok Stralsund kam aber in der 55. Minute zum Zug. Ein Spieler wurde auf der rechten Seite nicht aggressiv genug von Franzburg attackiert und konnte flanken. In der Mitte stimmte die Zuordnung überhaupt nicht. Der Keeper erwischte den Ball nicht und Mario Krummheuer konnte ungehindert zur 1:0-Führung einköpfen.

Franzburg kämpfte weiter und erzeugte jetzt etwas mehr Druck. Belohnt wurden die Jungs aus den Hellbergen in der 80. Minute. Sven Pötter, nach Vorarbeit von Michel Knuth, brachte den Ball im Tor der Stralsunder zum 1:1 Ausgleich unter. Ein Punktgewinn wäre auch gerecht gewesen.

Aber wieder einmal behielten die Franzburger ihre Gegenspieler nicht richtig im Auge und nach etwas Gewusel im Strafraum traf Robert Beise zum 1:2.

Bitter für die Gastgeber, denn sie schafften es in der verbleibenden Zeit nicht mehr, den nochmaligen Ausgleich zu erzwingen. Also heißt es weiter arbeiten, um künftig Fehler zu vermeiden. Die Moral ist in Ordnung, die Qualität und das Zusammenspiel müssen gesteigert werden. Am kommenden Samstag muss Franzburg nach Sagard reisen. Hier geht es zum Pokalspiel, Anstoß ist um 15 Uhr.

 

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