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Mädels vom Teepott holen den Pokal

Stralsund Mädels vom Teepott holen den Pokal

Handballerinnen aus Warnemünde landen beim Gorch-Fock-Cup auf Platz eins. Bei den Männern siegt das Team Dierberg & Friends aus Berlin.

Stralsund. /Grimmen. Die Mission war erfolgreich: Die Handballerinnen aus Grimmen haben ihren zweiten Platz beim Gorch-Fock- Cup in Stralsund verteidigt. „Das war unser Ziel“, sagt Nadine Rambow von den Strandräuberinnen. Die 28-Jährige spielte früher beim HSV Grimmen, wechselte zuletzt zum Rostocker HC. „Unser Team ist gemischt, aber die meisten kommen aus Grimmen“, sagt sie. Die anderen Spielerinnen stammten von den Spreefüchsen Berlin, dem TSV Bützow oder Fortuna Neubrandenburg. „Es ist schön, sich bei so einem Turnier immer wieder zu sehen“, sagt sie. Obwohl die Sportlerinnen vorher nicht zusammen trainieren konnten, schafften es die Damen zuerst in die Finalrunde des Freizeit-Turniers und schließlich aufs Podest. Bei den Herren setzten sich das Team Dierberg & Friends aus Berlin durch.

Zur 10. Auflage des Handball- Turniers hatten sich 38 Teams angemeldet. Darunter auch die Mädels vom Teepott (Warnemünder SV), die am Ende erste wurden und zwei Mannschaften des Stralsunder HV.

Das Frauenteam der ersten SHV-Mannschaft „Stralibu Ballerböller“ wurde 2016 Sieger bei den Damen, landete dieses Mal aber im Mittelfeld. Ebenso das Team der zweiten Mannschaft „Freunde der Sonne“.

„Es geht schon darum, zu zeigen, was wir können, aber auch um den Spaß“, sagt Sarah Rackow vom SHV.

Auch der ausrichtende Verein, PSV Stralsund, war mit drei Teams vertreten. Die Handballdamen schafften es im Mixed-Cup, der Nebenrunde des Pokals, gemeinsam mit den Herren des Barleber HC auf Platz vier. Die PSV-Herren erreichten im Mixed-Cup Platz drei.

Besonders für die Schwimmschwuppen war das Turnier ein Erlebnis. Die Schwimmer des PSV traten erstmals an. Für jeden Treffer, den sie erzielten, wurden sie ordentlich gefeiert. Immerhin nehmen sonst hauptsächlich Handballer an dem Turnier teil – eine Herausforderung für die Schwimmer. „Aber es macht tierisch Spaß“, sagt Torsten Steinke. Er ist sonst als Trainer in der Schwimmhalle aktiv. „Die Halle haben wir schon auf unserer Seite“, sagt er freudig. Das Konzept der Schwimmer: „Wir stellen uns für jedes Spiel neu auf und tauschen den Torwart aus. Das macht uns unberechenbar.“

Am Ende reichte es aber nicht für die Finalrunde der Männer. Stattdessen spielten die Schwimmschwuppen gemeinsam mit den Damen vom Team BSV - ab die Sau im Younior-Hotel Mixed Cup weiter. Hier landeten sie auf Rang acht. Schwimmer Tim Poddig nimmt es gelassen: „Das war fast zu erwarten. Wir würden aber trotzdem wieder mitmachen.“

Die gute Stimmung und die Freude am Handball-Spiel, das mache den Gorch-Fock-Cup aus. „Aus dem Grund haben wir uns angemeldet. Es ist eine tolle Gelegenheit, die Saison ausklingen zu lassen“, beschreibt Lisa Paetz vom Berliner Elfenverein. Während des Punktspielbetriebs steht die 29-Jährige für den Berliner SV 92 auf der Platte. „Heute geht es aber um den Spaß“, sagt sie.

In welcher Liga die Handballer normalerweise unterwegs sind, ober ob sie überhaupt Handball spielen, ist für das Turnier nicht wichtig. So treffen auch höherklassige Teams wie die Damen vom SV Warnemünde (MV-Liga) auf Sportlerinnen der Bezirksliga, wie die Frauen vom PSV. „Der Ehrgeiz ist natürlich trotzdem da“, sagt Olaf Pflüger, der als Trainer des PSV die Damen auch beim Gorch Fock Cup coacht. Für ihn und das Team gehe es auch darum, den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken.

Manuela Wilk

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