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Meldung für 2. Bundesliga ist raus: Wildcats greifen wieder an

Stralsund Meldung für 2. Bundesliga ist raus: Wildcats greifen wieder an

1. Volleyballclub Stralsund fühlt sich nach Bedenkzeit zum Ende der letzten Saison jetzt sportlich und wirtschaftlich stark genug, die 8. Bundesliga-Spielzeit in Angriff zu nehmen

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Die Stralsunderinnen (hier Madleen Piest beim Blocken) wollen ab September wieder in der 2. Volleyball-Bundesliga angreifen. Fotos (3): Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Nun steht es fest: Der 1. VC Stralsund plant auch in der kommenden Saison für die 2. Volleyball-Bundesliga. Die Meldung an den Verband ist raus, und damit hat die Ungewissheit, die der Verein zum Ende der letzten Saison selbst geschürt hatte, ein Ende.

OZ-Bild

1. Volleyballclub Stralsund fühlt sich nach Bedenkzeit zum Ende der letzten Saison jetzt sportlich und wirtschaftlich stark genug, die 8. Bundesliga-Spielzeit in Angriff zu nehmen

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Sportlich hatten die Wildcats auf Platz 11 in der 2. Liga der Staffel Nord nichts mit dem Abstieg zu tun. Natürlich hätte das Ergebnis zwei, drei Plätze besser ausfallen können, an der Liga-Zugehörigkeit hätte das nichts geändert. 25 Zähler hatte der 1. VC auf der Habenseite, 13 Punkte weg vom Abstiegsstrudel.

Und auch was die Mädels im Pokal gezeigt haben, war spitze. Als einzige Zweitliga-Mannschaft sind die Stralsunderinnen schon im dritten Jahr hintereinander bis ins Achtelfinale gekommen. Das Publikum in der Diesterweg-Halle hat das anerkannt. Immer mehr Fans strömen zu den Spielen der Wildcats. Man hat sich also über die Jahre den Rückhalt in Stralsund aufgebaut.

Doch die dünne Personaldecke sorgte immer wieder für Sorgen. Einige Spielerinnen wollten oder mussten sich verändern. Deshalb war vor sechs Wochen noch die spannende und alles entscheidende Frage, ob es der Volleyballclub schafft, entsprechend neue und gute Spielerinnen an Land zu ziehen. Und das ist gelungen, betont der Verein. „Neue leistungsstarke und erfahrene Spielerinnen haben ihre Zusage für die neue Saison gegeben“, heißt es aus dem VC-Lager.

Damit sieht sich der Verein und die sportliche Leitung auf dem richtigen Weg, und der ist ehrgeizig. Nach dem Umbruch vor zwei Jahren konnte man noch nicht an die erfolgreiche Zeit anknüpfen, in der man mit dem 4. und 5. Platz die Liga aufmischte. Dorthin soll die Reise wieder gehen. „Das Grundgerüst des Teams steht – und es ist gut. Dennoch suchen wir weiterhin nach Spielerinnen, die zu unserer Philosophie passen. Nicht nur, aber besonders auf der Mittelblockposition“, sagt Trainer André Thiel und ergänzt: „Wichtig ist, dass wir schnell Klarheit bei der Kaderplanung haben.“ Die Gespräche mit den Spielerinnen laufen auf Hochtouren, so der Coach, und die Verantwortlichen sind überzeugt, dass im September beim ersten Heimspiel wieder ein schlagkräftiges Team für den 1. VC Stralsund auflaufen wird.

Und wie sieht es finanziell aus? „Fast alle Sponsoren haben ihr Engagement für die kommende Saison verlängert oder sogar erhöht“, erklärt Teammanager und VC-Vorsitzender Steffen Täubrich gegenüber der OZ und sagt weiter: „Wirtschaftlich sind wir so gut aufgestellt wie noch nie. Dieses Standing in der Region wollen wir weiter ausbauen.“

Im letzten Jahr haben die Bundesliga-Volleyballerinnen vom Strelasund mit einem Etat von 108000 Euro geplant. Auch für die Spielzeit 2016/17 wäre das das Minimum, das der Klub für den Liga-Betrieb braucht. Insgesamt haben sich deutschlandweit 50 Mannschaften für die Volleyball-Bundesliga gemeldet. In der 2. Bundesliga Nord der Frauen sind das neben Stralsund: TSV Bayer 04 Leverkusen, VfL Oythe, Skurios Volleys Borken, TV Gladbeck, DSHS SnowTrex Köln, Köpenicker SC II, SCU Emlichheim, SV Blau-Weiß Dingden, USC Münster II, Volleyball-Team Hamburg, RC Sorpese und VCO Schwerin (Sonderspielrecht). Da der Verband jetzt erst die Wirtschaftlichkeitsprüfungen der einzelnen Bewerber vornimmt, gibt es im Moment noch keinen Spielplan.

Ines Sommer

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