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Sport Stralsund Mit Tempofinale Partie gerettet
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Mit Tempofinale Partie gerettet
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00:00 31.03.2014
Der Stralsunder HV — hier Marcel Effenberger im Heimspiel gegen Werder — tat sich in Ludwigsfelde zunächst schwer. Beinahe wäre den Stralsunder das Spiel aus der Hand geglitten. Quelle: Jürgen Schwols

Der Stralsunder HV untermauerte mit einem 39:33-Sieg (17:19) beim starken Ludwigsfelder HC seine Titelambitionen und kann auf Grund der beiden Unentschieden der Konkurrenten aus Bad Doberan und Cottbus seinen Vorsprung auf vier Punkte — bei noch drei ausstehenden Spielen — ausbauen.

Dabei verlangte der LHC den Gästen aber alles ab und führte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit mit 26:24, ehe die Sundstädter die Begegnung zu ihren Gunsten drehen konnten. So war auch Trainer Norbert Henke nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Da wirst du nochmal verrückt. Wir haben in den ersten 45 Minuten genau das nicht gemacht, was wir im Vorfeld besprochen haben. Wir wollten dem LHC keine einfachen Tore aus der Mitte ermöglichen, doch wie die Gastgeber durch unsere Abwehr spaziert sind, war schon ernüchternd. Als wir Mitte der zweiten Halbzeit dann endlich unser Konzept umsetzten, konnten wir uns entscheidend absetzen. Ein großes Lob muss ich heute natürlich meinem Angriff aussprechen. Besonders unsere Außenspieler, und hier in erster Linie Erik Eggebrecht, der als Rechtshänder auf Rechtsaußen fungierte und mit einer hervorragenden Wurfquote sieben Treffer erzielte, haben heute überzeugt.“

In einer gut gefüllten Halle konnte der Gastgeber die Führung des SHV postwendend ausgleichen und seinerseits mit 3:1 in Front gehen. Doch der SHV reagierte mit drei Treffern in Folge, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, und bis zum 9:9 (17. Spielminute) blieb das Spiel ausgeglichen. Danach gelang es den Hausherren, sich leicht abzusetzen und die knappe Führung mit in die Pause zu nehmen (19:17).

Im zweiten Spielabschnitt schien sich das fortzusetzen, was die erste Halbzeit bereits zeigte. Der LHC konnte mit guten Kreuzbewegungen und starken Abschlüssen seine Führung behaupten bzw.

zwischenzeitlich sogar auf drei Tore ausbauen. So erzielte der elffache Torschütze Nico Wiede per Siebenmeter in der 41. Minute das 23:20 für die Hausherren, und die Begegnung schien den Stralsundern aus den Händen zu gleiten.

Doch das Henke-Team ließ sich nicht beirren und agierte im Angriff nun äußerst effektiv und hielt sich damit im Spiel. Dabei war es immer wieder Marijan Basic der seine Rückraumkollegen Aleksander Kokoszka und Martin Brandt gekonnt in Szene setzte. Beide Shooter konnten sich am Ende neunfach in die Torschützenliste eintragen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit begann dann auch das zu funktionieren, was man von Beginn an geplant hatte. Nachdem Sylvio Ney in die Partie kam, wurde die Abwehrmitte der Sundstädter stabiler, und der LHC war gezwungen seine Außenpositionen öfter zum Abschluss zu nutzen. Dabei konnte sich nun auch Maik Hintze im Tor mehrfach auszeichnen. Er zog den Werfern reihenweise den Zahn und ermöglichte somit die Wende in diesem Spiel. Der SHV drehte die Partie durch fünf Treffer in Folge und zog auf 29:26 davon.

Der Gastgeber konnte bis zum 30:32 noch auf Tuchfühlung bleiben, hatte aber dem Tempospiel der Gäste dann nichts mehr entgegenzusetzen. So sicherte sich der SHV einen am Ende verdienten 39:33-Erfolg in Ludwigsfelde.

Am nächsten Wochenende kommt es dann zu einem weiteren Derby in dieser Saison. Zu Gast in der Hansestadt ist der HSV Insel Usedom.

Wie die Gastgeber durch unsere Abwehr spaziert sind, war schon ernüchternd. Ein großes Lob verdient heute der Angriff.“Norbert Henke, Trainer des SHV



Ralf Brehm

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