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Nach klarer Führung geht Pommern die Puste aus

Stralsund Nach klarer Führung geht Pommern die Puste aus

Stralsunds Verbandsligist lässt die Zügel schleifen und unterliegt Bützow mit 2:3

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Simon Gurlt erzielte in der 66. Minute das 2:0 für die Pommern. Danach folgten drei Gegentore.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Der Dreier war zum Greifen nahe. Nach einer Partie auf Augenhöhe und der zwischenzeitlichen 2:0-Führung, gab Stralsunds Fußball-Verbandsligist FC Pommern in der Begegnung mit dem TSV Bützow 1952 den Ball aus der Hand und unterlag am Ende unglücklich mit 2:3.

Dabei hatte es in der ersten Halbzeit reihenweise Chancen auf beiden Seiten der Primus-Arena gegeben. Was die Pommern neben das Bützower Gehäuse setzten, vereitelte auf der Seite der Hausherren ein gut parierender Keeper Marcel Nierstenhöfer. So scheiterten die Gäste mit einem Freistoß in der 32. Minute am sundischen Torhüter. Zwei Minuten später ging ein Freistoß über den Kasten hinweg.

Kurz darauf kamen die Stralsunder dann mit einem Freistoß zum Zuge, doch Bützows Keeper hielt ebenfalls. Hatten sich die Pommern bis zum Ende der ersten Hälfte gegen die bis dahin ungeschlagenen Gäste gut bewährt, setzte Pommern-Kapitän Christian Orend kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eins drauf und traf zum umjubelten 1:0.

Zum Start der zweiten Halbzeit glänzten dann vor allem die Bützower mit Chancen am Fließband, die jedoch alle ungenutzt blieben. Stattdessen rannte Stralsunds Simon Gurlt in der 66. Minute völlig frei aufs Gästetor zu und erhöhte auf 2:0. Jetzt reagierte Bützows Trainer Marquardt und wechselte Felix Steffen Moritz ein. Nur vier Minuten setzte der Linksbeiner prompt mit rechts an und erzielte den Anschlusstreffer. Als wäre dies Achtungssignal noch nicht laut genug ertönt, brauchte Moritz nur zwei weitere Minuten, um den 2:2-Ausgleich zu erzielen. Trainer Marquardt schien ein Händchen für Einwechslungen zu haben. Denn nur weitere zwei Minuten später ließ es der ebenfalls frisch auf den Rasen gestellte Anderson Costa Camelo zum 3:2 aus Gästesicht im Pommern-Kasten krachen. Zwar kamen die Stralsunder noch zu Ausgleichschancen, doch Pommerns Fortuna hatte da schon Feierabend.

Dementsprechend lang waren die Gesichter nach dem Abpfiff bei den Hausherren. „Wir haben 15 Minuten lang geschlafen. Bützow hat den Moment gesucht und einfach besser genutzt. Da haben sie einfach mehr Willen gehabt“, meinte Pommerns Christoph Vit. Trainer Jens Dowe stellt sich dennoch hinter seine Mannschaft. „Klar haben sie sich bei den Gegentoren taub angestellt. Ich bin aber überzeugt, dass sie das Spiel gemacht hätten, wenn sie das erste Gegentor nicht kassiert hätten. Sie haben alles rausgeholt und auch verdient geführt. Das zeigt, dass man mit einer guten Ordnung jeden besseren Gegner ärgern kann. Das haben sie gut gemacht und setzen Gelerntes super um. Das muss jetzt nur noch auf Ergebnisse rauslaufen“, so Dowe.

Für Stralsund spielten: Nierstenhöfer – Orend, Gurlt, Lindberg (75. Ramadan), Pompe, Nojiri (46. Asanuma), Zienkiewicz, Kraft, Vit, Thiele (85. Metzentin), Lorenz; Tore: 1:0 Orend (46.), 2:0 Gurlt (66.), 2:1 Moritz (71.), 2:2 Moritz (73.) 2:3 Costa Camelo (75.)

Wenke Büssow-Krämer

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