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Nach schwachem Start furioses Ende für Pommern-Team

Nach schwachem Start furioses Ende für Pommern-Team

Stralsund/Prohn. Zum Rückrundenstart empfing der FC Pommern Stralsund II auf dem heimischen Kunstrasen die Gäste aus Putbus.

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Gewichtheber hart gefordert

Dem aus Steinhagen zurückgekehrten Pommernspieler Martin Kunkel (am Ball) gelang gegen die Gäste aus Putbus in der zweiten Hälfte ein Hattrick, den er mit einem weiteren Tor versüßte.

Quelle: Bernd Tesch

Stralsund/Prohn . Zum Rückrundenstart empfing der FC Pommern Stralsund II auf dem heimischen Kunstrasen die Gäste aus Putbus. Nach einer langen Winterpause sah man beiden Teams an, dass sie sich noch finden müssen. Putbus verteidigte tief in der eigenen Hälfte und lauerte immer wieder auf die Fehler der Gastgeber im Spielaufbau. Der FC Pommern II tat sich schwer mit dem Spielaufbau und schaffte es kaum einmal gefährlich vor das Gäste-Tor. Hier fehlte es den Stralsundern vor allem an Laufarbeit und Passgenauigkeit. So entwickelte sich ein Spiel, das zumeist zwischen den Strafräumen stattfand. Die einzig nennenswerte Torchance der Stralsunder war ein Schuss von Hannes Brose, der aber von der Unterkante der Latte wieder ins Feld sprang.

Die Jungs haben eine tolle Moral gezeigt. Man merkt, dass sie mehr wollen diese Saison.“René Pittelkow (43), Präsident FC Pommern

Bezeichnend für das Spiel war es dann auch, wie der Führungstreffer für die Rüganer fiel. Ein flach getretener Freistoß rollte durch den Pommern-Strafraum und fand seinen Weg zur 0:1-Pausenführung der Gäste. Nach 50 Minuten wechselte Pommern-Trainer Plewka und sorgte mit einer Umstellung in der Offensive für den entscheidenden Impuls. Nun war auf Seiten des FC Pommern mehr Laufbereitschaft zu erkennen, und auch die Fehlpassquote aus Durchgang eins wurde erheblich reduziert. Mit einem Doppelschlag sorgte Martin Kunkel — in der Winterpause aus Steinhagen zurückgekehrt — in der 62. und 64.

Minute für die 2:1-Führung des FC Pommern. Nur sechs Minuten später schnürte Kunkel per Foulelfmeter den Hattrick und brach damit die Moral der Putbuser. Die Rüganer offenbarten nun konditionelle Schwächen und leisteten sich ein ums andere Mal individuelle Patzer. Paul Scholz, wiederum per Elfmeter, erhöhte in der 74. Minute auf 4:1.

In der Schlussphase ergaben sich für den Tabellendritten aus Stralsund noch eine Reihe guter Einschussmöglichkeiten. Den Schlusspunkt der Partie setzten dann Richard Olthoff und erneut Martin Kunkel mit den Treffern zum 6:1-Endergebnis.

Zum Rückrunden-Auftakt der Landesklasse 3 hatten die Prohner auf schwierigem heimischen Geläuf den Greifswalder SV Puls zu Gast. Nach einer intensiven und guten Vorbereitung war die Mannschaft gewillt, die ersten Punkte im neuen Jahr einzufahren. Kapitän Romansky gewann schon mal die Seitenwahl, und so ging es für die Prohner mit Rückenwind in die Partie.

Prohn zeigte an diesem Tag von Anfang an eine gute Einstellung zum Spiel und machte es dem Gegner in der ersten Halbzeit sehr schwer, seine Partie aufzuziehen. Die Greifswalder fanden nicht ins Spiel und erarbeiteten sich kaum nennenswerte Torchancen. Immer wieder konnten die Prohner gemeinsam die Bälle klären und die Zweikämpfe für sich entscheiden — andererseits drückten sie mit dem Wind im Rücken auf das Greifswalder Tor. So hatten Mühlbrandt und Wilken die besten Chancen auf die Führung. Doch Mühlbrandt köpfte nach einer Ecke den Ball an die Latte, und nach einer Kopfballverlängerung schoss Wilken einen Gegenspieler an. Trotz Überlegenheit konnten die Prohner sich bis zur Halbzeit nicht belohnen.

Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft aus Greifswald immer besser ins Spiel. Doch die erste Chance hatten die Prohner. Ein Freistoß von Romansky ging knapp am Tor vorbei. Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, als Greifswald die Prohner dann ins Herz traf. Nach einem Ballverlust auf der linken Seite schaltete der Gegner schneller, und ein Greifswalder Spieler konnte nach dem Pass zur Strafraumgrenze den Ball ins lange Eck zirkeln. So stand es 1:0 für die Prohner. Puls kam nun etwas besser ins Spiel, bekam aber dank der guten Prohner Abwehrarbeit keine weiteren nennenswerten Torchance. Aus dem Spiel heraus ging bei beiden Mannschaften dann nicht mehr viel. Ein langer Einwurf von Klockow brachte dann noch einmal Gefahr im Greifswalder Strafraum. Doch bei der Kopfballverlängerung von Romansky stand kein Prohner im Strafraum — und so blieb es beim 0:1.

Prohn musste sich somit an diesem Tag — trotz einer guten Leistung — geschlagen geben.

Von Sebastian Sachon und Philipp Romansky

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