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Nachwuchsringer zünden Technikfeuerwerk in Thüringen

Stralsund/Waltershausen Nachwuchsringer zünden Technikfeuerwerk in Thüringen

Stralsunder FSV-Sportler belohnen sich mit hervorragenden Platzierungen

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Zelem Zuabairaev (blau) bezwang beim 21. Allmrodt-Gedenkturnier alle drei Gegner. FOTO: ECKHARDT WALLMUTH

Stralsund/Waltershausen. Die Stralsunder Ringer waren zum 21. Allmrodt-Gedenkturnier nach Waltershausen eingeladen, und eine kleine Delegation (E- und D-Jugend) folgte gern. 25 Vereine aus Sachsen, Thüringen, Hessen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg/Vorpommern und Österreich mit insgesamt 123 Teilnehmern waren in die Wettkampflisten eingeschrieben und gingen über die Waage.

Dieses Turnier wurde im freien Stil ausgetragen. Da der FSV Stralsund traditionell auf dem griechisch-römischen Ringkampf spezialisiert ist, war es für die Kämpfer und Trainer eine besondere Herausforderung. Ein halbes Jahr Freistiltraining mit dem rumänischen Trainer Manuel Garolea (ehemaliger Freistilringer), hat aber schon erste Früchte getragen.

In der Gewichtsklasse -25 kg (E-Jugend) trat Alikhan Tovsultanov an. Er besiegte zwei Gegner aus Thüringen auf Schultern, ehe er im Finale unterlegen war und so den zweiten Platz erkämpfte. Zelem Zubairaev (-31 kg, E-Jugend) zeigte auch in diesem Wettkampf seine ganze Klasse. Er besiegte drei Vorrundengegner jeweils ohne einen technischen Punkt abzugeben auf Schultern. Im Finale besiegte er dann einen Athleten aus Zella-Mehlis nach einem Zehn-Punkte-Vorsprung auf Schultern und erkämpfte so den Turniersieg.

Anton Schneider (-25 kg, D-Jugend) hatte es mit zwei Gegnern aus Apolda (Thüringen) und Artern (Thüringen) zu tun. Diese besiegte er beide auf Schultern und errang so ungefährdet den Turniersieg.

Albert Lawrenz (-29 kg, D-Jugend) besiegte in der Vorrunde zwei Kämpfer aus Fulda (Hessen) und Plauen (Thüringen) auf Schultern, ehe er im Finale gegen einen starken Ringer aus Mühlhausen nach einer Punkteführung durch eine Unaufmerksamkeit selbst geschultert wurde. Am Ende kam für ihn aber ein feiner zweiter Platz heraus.

Pascal Dettmann (-38 kg, D-Jugend) hatte krankheitsbedingt einigen Trainingsrückstand und musste sich somit in den beiden Vorrundenkämpfen geschlagen geben. Im Kampf um Platz fünf konnte er dann aber wieder siegen. Ole Sterning (-46 kg, D-Jugend) besiegte seine beiden Gegner aus Bad Salzungen (Thüringen) und Jena (Thüringen) klar auf Schultern und erkämpfte ebenfalls den Turniersieg. Am Ende belegte die kleine Delegation vom Strelasund durch die erkämpften Superplatzierungen überraschend noch den fünften Platz in der Mannschaftswertung und die sechsstündige Autofahrt hatte sich so doppelt gelohnt.

Den beiden verantwortlichen Stralsunder Trainern Tom Linke und Manuel Garolea war die Zufriedenheit über die Leistungsentwicklung ihrer Schützlinge deutlich anzumerken. Tom Linke fasste sie kurz und prägnant mit einem Wort zusammen: „Ein Technikfeuerwerk wurde gezündet“.

Eckhardt Wallmuth

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