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Niederlage trotz Bahnrekords in der Hauptstadt

Stralsund Niederlage trotz Bahnrekords in der Hauptstadt

Stralsunder Bundesligakegler kehren mit 23:55 und 22:56 aus Berlin zurück.

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Torsten Hochmann an der Kugel.

Stralsund. Die Kegelherren vom Sund trafen in der Hauptstadt auf die SG Union Oberschöneweide. Die Berliner waren heiß auf das Duell, denn sie wurden im alten Jahr von den Stralsundern mit Bahnrekord von der Kegelbahn an der Kupfermühle gefegt. In der Startachse gingen wie gewohnt Torsten Hochmann und Joachim Rasch auf die Bahn und legten mit 922 bzw. 923 Holz gleich eine Hausnummer vor. Doch die Hauptstädter Franke und Neumann ließen sich davon nicht beeindrucken. Neumann steigerte den alten Einzelbahnrekord mit 964 um ganze elf Holz, doch Franke pulverisierte das Ergebnis und spielte traumhafte 980 Holz.

Bei 120 Wurf und sieben Holz als Schnitt pro Wurf sind das mit 140 Plus mehr als eine acht in jedem der 120 Wurf. So ein Ergebnis spielt selbst Nationalspieler Franke nicht jeden Tag. Für die Stralsunder war der Wettkampf nun schon fast gelaufen. Mit den Ergebnissen von Florian Meier (900), der nach 70 Wurf von Michael Peuser ersetzt wurde, Manfred Dill (924), Christian Ziems (914) und Andreas Kammann (917) konnten die Stralsunder mit dem Mannschaftsbahnrekord für Gastmannschaften, insgesamt 5500 Holz spielte zuvor noch kein Gast an der Hämmerlingstraße, nur noch die Höchststrafe verhindern. So endete das Spiel 55:23 und 3:0 für Oberschöneweide. „Die Revanche ist den Berlinern gelungen“, so Torsten Hochmann. „Wir haben sie mit Bahnrekorden aus unserer Halle gefegt und ihnen ist es umgekehrt mit noch eindrucksvolleren Ergebnissen gelungen.“

So lagen die Hoffnungen der Stralsunder auf einen Zusatzpunkt auf der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Fehrbellin. Joachim Rasch (889) und Torsten Hochmann begannen wieder in der Startachse. „Ich habe zwar mein Ergebnis zum Vorjahr gesteigert, konnte aber mit 873 Holz meinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werden“, so Hochmann weiter. Florian Meier spielte gegen die Rhinstädter durch und erzielte passable 880 Holz, Manfred Dill verpasste gegen die stark aufspielenden Gastgeber schon die frühzeitige Vermeidung der Höchststrafe von 57:21 Einzelwertungspunkten. Zwei Holz fehlten bei seinen 892 zum Fehrbelliner Münchow.

Die Fehrbelliner spielten souverän ihren Stiefel runter. Christian Ziems (881) und Andreas Kammann konnten an der deutlichen Niederlage der Stralsunder nichts mehr ändern. Lediglich Kammann verhinderte im letzten Wurf die Höchststrafe und sicherte den Stralsunder 22 Einzelwertungspunkte. Das Spiel endete so 56:22 und 3:0 für Fehrbellin. Mit nun je sechs Heim- und Auswärtsspielen ist die Tabelle wieder egalisiert. Die Stralsunder finden sich knapp auf einem Nichtabstiegsplatz Zehn wieder. In zwei Wochen findet das Derby mit Stavenhagen statt. Am 24. Januar empfangen die Stralsunder die Reuterstädter an der Kupfermühle. Einen Tag später findet das Rückspiel in Stavenhagen statt.

Die Revan- che für den Bahnrekord ist den Berlinern mit noch eindrucks- volleren Ergeb- nissen gelungen.“Torsten Hochmann

 



Thomas Sommerfeld

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