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Sport Stralsund Nun ist es besiegelt: Ära des FC Pommern geht zu Ende
Vorpommern Stralsund Sport Stralsund Nun ist es besiegelt: Ära des FC Pommern geht zu Ende
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17:01 19.10.2017
Der FC Pommern Stralsund wird zum 30. Juni 2018 aufgelöst. Ab 1. Juli spielt man beim TSV 1860. Quelle: Stefan Sauer
Stralsund

Den Fußballclub FC Pommern Stralsund wird es ab 1. Juli 2018 nicht mehr geben. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins stimmte am Mittwochabend die nötige Mehrheit dafür, dass man zum Traditionssportverein (TSV) 1860 wechselt und dort in einer eigenen Abteilung Fußball aufgeht. Der FC Pommern wird am 30. Juni 2018 aufgelöst. Dafür wird der TSV mit bisher rund 700 Mitgliedern zu einer schlagkräftigen Einheit mit über 1000 Sportlern.

Damit endet eine 23-jährige Ära des Fußballclubs, der sich 1993 vom TSV 1860 verabschiedete, um eigene Wege zu gehen. Ähnlich wie die TSV-Handballer, die seitdem im Stralsunder Handballverein SHV aufgehen. Die Sportler sahen im Mehrspartenverein schlechtere Entwicklungsmöglichkeiten und wollten deshalb selbstständig sein.

Zumindest beim FC Pommern ist diese Rechnung nun nicht aufgegangen. „Wir Fußballer müssen usnere Ressourcen in dieser Stadt bündeln, nur so können wir schlagkräftig auftreten. Ob nun sportlich gesehen. Oder auch wirtschaftlich, denn jeder kämpfte bisher allein um Sponsoren“, sagt der amtierende Pommern-Präsident Uwe Colberg gegenüber der OZ.

Wie der Pommern-Chef erklärt, werden die Mannschaften des FCP in der neuen Saison zwar als TSV 1860 auflaufen, alle bleiben aber in ihren bisher erkämpften Klassen. „Das haben wir mit dem Landesfußballverband geklärt“, so Colberg. Somit stehe einem Neustart nichts im Wege.

Es soll mit der U21 sogar eine neue Mannschaft hinzu kommen. „Wir wollen noch stärker auf unseren Nachwuchs setzen, denn Spieler teuer einzukaufen, ist künftig keine Option mehr“, so Uwe Colberg, der seit dem Rücktritt von Rene Pittelkow im Oktober 2016 als Vize die Vereine-Geschäfte leitet.

Als Spiel- und Trainingsstätte werden die Kicker auch weiterhin die Primus-Arena nutzen. Anders geht es gar nicht – bei den knappen Platzkapazitäten in Stralsund.

Ines Sommer

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