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Pokal-Aus für Pommern-Elf

Stralsund Pokal-Aus für Pommern-Elf

Stralsunds Verbandsligist unterliegt Boizenburg nach Halbzeitführung mit 1:3

Stralsund. Eigentlich wollte Ingo Plewka, Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Pommern Stralsund, die dritte Runde im MV-Pokal gegen die SG Aufbau Boizenburg dazu nutzen, das Selbstvertrauen seiner Kicker wieder aufzubauen. Doch nach einer 1:0-Halbzeitführung ging die Partie mit 1:3 verloren.

„Die ersten 20 Minuten hat man gesehen, dass die Mannschaft verunsichert ist“, meinte Plewka. „Wir haben zu abwartend gespielt. Man hat gemerkt, dass niemand einen Fehler machen wollte.“ Ein Handelfmeter hätte in der fünften Minute bereits für einen Einbruch sorgen und die Angst vergrößern können, doch Pommern-Keeper Marcel Nierstenhöfer hielt.

Auch das sorgte dafür, dass die Crew es schaffte, nach dieser Anlaufphase freier zu agieren und sogar deutlich mehr Chancen herrauszuspielen als in den letzten Partien. Dazu kam, dass sich auch der Gegner in der Abwehr nicht ganz sattelfest präsentierte. Erste Hoffnungen, an diesem Tag mehr erreichen zu können, untermauerte kurz vor dem Halbzeitpfiff Koryo Kubota. Freigespielt hebelte er das Leder in der 43. Minute unter dem Torwart hindurch zur 1:0-Führung für die Pommern.

„Spätestens jetzt war klar, dass hier was drin“, erinnerte sich Coach Plewka an seine Halbzeitansprache. Doch war die nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff vergessen. Boizenburgs Denys Odzhukvu drang in den Strafraum ein und sorgte für den schnellen Ausgleich. Die pommersche Euphorie war folglich wie weggeblasen, was auch dazu führte, dass die Spieler durch die plötzlich wieder präsente Unsicherheit ihre taktische Grundlinie verließen.

„Jeder hat versucht, das Beste rauszuholen, macht aber nicht das, was geplant ist“, so Plewka. So war es möglich, dass allein Boizenburgs stärkster Stürmer die Verteidigung der Pommern beschäftigte.

Daniel Kruse gelang dann auch das 2:1 für die Gäste „Weil wir nicht konsequent unser Spiel weiterspielen, hilft das den anderen. Wir kämpfen zwar, sind aber übermotiviert und kommen von der Linie ab“, fasste der Pommern-Trainer zusammen. Eine Chance auf den Ausgleich reichte nur zum Lattentreffer. Boizenburg machte hingegen in der 86. Minute das Ergebnis endgültig fest, als erneut Kruse zum 3:1 traf.

„Das ist ärgerlich, weil es nicht notwendig war. Boizenburg ist eine Mannschaft mit der man sich messen muss, doch wir waren nicht in der Lage das umzusetzen, was wir können“, so Plewka.

wbk FC Pommern: Nierstenhöfer – Wedel (66. Lindberg), Kunkel, Lorenz, Hartz, Klein, Pompe (75. Thiele), Ishida, Metzentin, Kubota, Otto.

Tore: 0:1 Kubota (43.), 1:1 Odzhykvu (47.), 2:1 Kruse (67.), 3:1 Kruse (86.).

OZ

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