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Pommerns Oldies ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Stralsund Pommerns Oldies ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Mit einem 4:1-Heimsieg werfen Stralsunds Altherren-Kicker den SV Steinhagen aus dem Rennen

Stralsund. Stralsunds Oldies des FC Pommern dürfen die Trophäen-Jagd fortsetzen. Mit 4:1 beendeten sie das Flutlichtduell gegen den SV Steinhagen und dürfen somit in drei Wochen im Halbfinale antreten. Pommerns Trainerduo Norbert Peters und Gottfried Person konnten dafür nicht mal auf den kompletten Kader zurückgreifen, weil so bewährte Stammkräfte wie Denny Duggert, Udo Thürk, Mathias Schulz und Frank Zellmer verletzungsbedingt fehlten. Dennoch starten die Gastgeber sofort mit einem energischen Offensivspiel. Doch schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass die Oldies aus Steinhagen in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen haben.

Mit Können und Geschick wurden die Räume immer wieder zugestellt, sodass sich die Pommern an der Strafraumgrenze festliefen. Und wenn mal ein Ball auf den Steinhäger Kasten kam, war der Gäste-Schlussmann immer souverän zur Stelle. Doch in der zehnten Spielminute fiel dann trotzdem das 1:0 für Pokalverteidiger Pommern. Abwehrspieler Andreas Thurow wurde mit einem Pass an der Mittellinie auf die Reise geschickt, vernaschte noch zwei Gegenspieler und schob den Ball dann von der Grundlinie zurück auf den Elfmeterpunkt. Dort wartete Svend Krieger und hatte keine Mühe, das Lerder ins Tor zu befördern.

Von nun an wurde der FCP dominanter und hatte mehrere verheißungsvolle Chancen, die Volker Bernstein oder Torsten Reinert nicht nutzten. Gut in Tritt schien auch der wiedergenesende Steve Brose, denn er war es, der in Spielminute 26 mit Hilfe des Torwarts aus Steinhagen das 2:0 besorgte. Und als alle schon an den Pausenpfiff dachten, fuhren die Gäste über die rechte Außenbahn einen gefährlichen Konter. Zum Glück brachte Keeper Holger David die Faust noch in die bedrohte Eckte.

Halbzeit zwei begann mit einem Eckball in der 37. Minute für die Gäste. Und wie schon im Testspiel vor Wochenfrist in Greifswald befand sich die Abwehr im Tiefschlag, als sie den groß gewachsenen Steinhäger Angreifer Hofmann einfach übersah und der sich mit einem Kopfballtor bedankte.

Dieser unerwartete Anschlusstreffer sorgte dafür, dass streckenweise eine Menge Sand im Spielgetriebe war. Steinhagen nutzte das und startete mehrere ernsthafte Konterversuche, die aber fortan von Pommerns Abwehrgilde beherrscht wurden. Allen war klar, dass ein 2:1 noch nicht die Entscheidung war. In der 55. Minute brachte Svend Krieger einen Freistoß gefühlvoll in den Gästestrafraum. Volker Bernstein konnte sich im Luftkampf behaupten und per Kopfstoß das 3:1 erzielen. Das war die Entscheidung. Nur drei Minuten nach seinem Treffer war Bernstein erneut zur Stelle, als er eine feine Pommernkombination mit dem 4:1 abschließen konnte. Obwohl nun alle Messen gesungen waren und Pommern in Gedanken schon im Halbfinale waren, waren die Mannen vom SV Steinhagen bis zum Abpfiff bemüht, das Resultat etwas freundlicher zu gestalten. Doch der Abpfiff folgte, und Pommern hatte den Schritt in Richtung Pokalverteidigung getan.

FC Pommern: TW David, Krieger (66. Jargow), Broszeit, Thurow, Vanek, Kuse, Reinert, Brose (46. Saffran), Bernstein, Fischer, Leuschel

SV Steinhagen: TW Kammholz, Lange (65. Grape), Mühlbradt, Jaede, Weisheit, Winkler, Sumpf (36. Czerwinski), Hofmann, M. Schult, T. Schult, Glasow Tore: 1:0 Krieger (11.), 2:0 Brose (27.), 2:1 Hofmann (37.), 3:1 Bernstein (57.), 4:1 Bernstein (59.)

Hartmut Stuhr

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