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Prohner Wiek scheitert in der zweiten Runde des Landespokals

Fußball Prohner Wiek scheitert in der zweiten Runde des Landespokals

Der FSV Bentwisch wird seiner Favoritenrolle gerecht und siegt mit 5:0. Das Abwehrbollwerk der Gastgeber erweist sich als lückenhaft. Offensive zu blass.

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Spielstarke Gäste aus Bentwisch wussten die Prohner Defensive zu beschäftigen. Hier versucht Prohns Clemens Meiser (l.) vergeblich, den Bentwischer Christopher Kaminski am Spielaufbau zu stören.

Quelle: Fotos: Jürgen Schwols

Fußball. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, und so hatte man auch beim SV Prohner Wiek keine Angst vor großen Namen.

Nachdem der Landesligaaufsteiger in der ersten Runde des Landespokals Blau-Weiß Greifswald souverän mit 6:2 ausgeschaltet hatte, empfingen die Prohner am Samstag im heimischen Stadion den eine Spielklasse höher in der Verbandsliga startenden FSV Bentwisch. „Natürlich sind wir in dieser Partie der klare Außenseiter“, erklärte Prohns Co-Trainer Michael Siewert, der in Abwesenheit von Chef-Coach Martin Pahl die Verantwortung übernahm. „Trotzdem treten wir an, um zu gewinnen und werden versuchen, aus einer kompakten Abwehr heraus über Konter zum Erfolg zu kommen“, gab Siewert einen Einblick in die taktische Ausrichtung seiner Mannschaft. Vor 75 Zuschauern begannen die Prohner dementsprechend defensiv, erwarteten die spielstarken Gäste in der eigenen Hälfte und machten dann die Räume eng. Nur wenig Erfolg versprechende Abschlussversuche der Bentwischer aus der Distanz sprachen für eine solide Abwehrleistung der Heimmannschaft.

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Unser Hauptaugen- merk liegt in der Liga ganz klar auf dem Klassenerhalt.“Michael Siewert (32), Prohner Co-Trainer

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So war es letztendlich eine Einzelaktion, die den favorisierten Gästen die Führung einbrachte. Auf Höhe des 16-Meter-Raumes in halblinker Position freigespielt, narrte Bentwischs Ron Tarra in der 27.

Minute die Prohner Abwehr und erzielte mit einem beherzten Flachschuss ins rechte untere Eck das 1:0 für den Verbandsligisten. Kurz vor dem Pausenpfiff (42. Minute) erhöhte FSV-Kapitän Christopher Kaminski mit einem direkt verwandelten Freistoß gar auf 2:0. Den Prohnern gelang es in der ersten Halbzeit hingegen nicht, von den zahlreichen in der Defensive erkämpften Ballgewinnen zu profitieren.

Zu überhastet agierten die Gastgeber im Spiel nach vorne. Lediglich ein Schuss von Philipp Romansky aus 16 Metern Torentfernung in der 32. Minute und die anschließende Ecke zwangen den ansonsten beschäftigungslosen Gäste-Keeper Hannes Storm zum Eingreifen. Trotz hoher Laufbereitschaft und engagierten Zweikampfverhaltens blieb die Prohner Offensive auch im zweiten Durchgang blass, und das Prohner Abwehrbollwerk offenbarte ebenfalls die eine oder andere Lücke. Die sich bietenden Räume nutzend, sorgte Bentwischs Mittelfeldmotor Frank Pustolla in der 52. Minute mit seinem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung. Durch weitere Tore von Christian Schindel (64.) und erneut Christopher Kaminski (81.) erhöhten die Gäste den Spielstand gar auf 5:0 und besiegelten damit das Pokal-Aus des SV Prohner Wiek. „Gerade in der zweiten Halbzeit wurde der Klassenunterschied deutlich“, meinte Prohns Co-Trainer Michael Siewert nach dem Abpfiff. „Unser Hauptaugenmerk liegt aber ganz klar auf dem Ligabetrieb.“

 

 

Jürgen Schwols

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