Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Rabenschwarzer Tag für Prohner Landesligisten

Prohn Rabenschwarzer Tag für Prohner Landesligisten

Mit einer 0:6-Niederlage im Gepäck musste der SV Prohner Wiek die Heimreise antreten. In der Tabelle verliert er einen Platz und rutscht auf Rang 11 ab.

Voriger Artikel
Alte Haudegen am Netz gefordert
Nächster Artikel
Handballer nehmen Kurs auf Dritte Liga

Es war definitiv nicht der Tag der in gelb spielenden Prohner. Mit 0:6 mussten sich die Landesligisten am Sonntag der Elf des Vfl Bergen geschlagen geben. In dieser Szene liefert sich Johannes Hoefs ein Laufduell mit Bergens Eric Zeggert.

Quelle: Rico Nestmann

Prohn. Am vergangenen Sonntag, dem 2. Spieltag in der Rückrunde der Landesliga Nord, reisten die Prohner ersatzgeschwächt zum VFL Bergen. Gleich sechs Spieler mussten die Prohner an diesem Tage kompensieren. Demzufolge spielten die Prohner mit ungewohnter Aufstellung. Die Zeichen für die Prohner standen also nicht gut, und so kam es auch zu einer 6:0 Niederlage.

Von Anfang an war Prohn um die Defensivarbeit bemüht und stellte sich erstmal hinten rein. Unordnung und Abstimmungsprobleme führten dazu, dass Bergen gleich die ersten Angriffe ausspielen konnte. 15 Minuten hielten die Prohner stand, bis Bergen dann einen Angriff über die linke Seite zur Führung nutzen konnte.

Fünf Minuten später kam es dann noch dicker für die Prohner. Der Schiedsrichter zeigte einen Prohner Spieler kurz hintereinander erst die gelbe Karte und dann die gelb-rote Karte.

Die gelb-rote Karte resultierte aus einem Handspiel im Elfmeterraum. Bergen nutzte den fälligen Elfmeter, und Prohn stand nach 20 Minuten nur noch mit neun Feldspielern auf dem Platz. Die Bergener waren ab dem Zeitpunkt jetzt völlig überlegen und fuhren einen Angriff nach dem anderen. Für Prohn gab es einzelne Kontergelegenheiten, eine davon hatte Hardtke. Sein Schuss von halbrechter Position verfehlte das Tor aber. In der 30. Minute erhöhte Bergen dann zum 3:0. Dies war gleichzeitig der Pausenstand, und Prohn konnte erstmal verschnaufen.

Nach der Halbzeitpause sah man das gleiche Bild. Prohn stand hinten drin und die Bergener Angriffe nahmen kein Ende. Die Prohner fanden auch keinen Weg zur Entlastung. So wurden bei langen Bällen keine Kopfbälle gewonnen oder Pässe in die Spitze unsauber mitgenommen, so dass die Bälle immer wieder gleich bei dem Gegner landeten. Am Ende stand es für die Bergener nur 6:0. Hätten sie einige Angriffe sauberer ausgeführt, wäre das Ergebnis wohl noch höher ausgefallen. Den Prohnern muss man trotzdem ein Lob aussprechen — aufgrund der kämpferischen Defensivarbeit und Leistung.

Am kommenden Samstag kommt es dann zum Keller-Duell mit Trinwillershagen. Prohn kann sich mit einem Sieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen.

 



Philipp Romansky

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Stralsund
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.