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Regenschlacht auf dem Richtenberger Jahn-Sportplatz

Richtenberg Regenschlacht auf dem Richtenberger Jahn-Sportplatz

Landesliga-Kicker der SG Empor ziehen sich gegen den Regionalligisten TSG Neustrelitz mit einem 0:2 achtbar aus der Affäre

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Richtenbergs Neuzugang Lars Radig (links), der in der 60. Minute mit Verdacht auf Bänderriss vom Platz musste, verteidigt den Ball gegen den Neustrelitzer Dennis Rothenstein. Fotos (4): Alexander Thiel

Richtenberg. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum empfing Landesligist SG Empor Richtenberg die drei Klassen höher spielende TSG Neustrelitz zu einem Vorbereitungsspiel. Bei Dauerregen und schwer bespielbarem Platz verloren die Empor-Kicker am Ende mit 0:2.

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Landesliga-Kicker der SG Empor ziehen sich gegen den Regionalligisten TSG Neustrelitz mit einem 0:2 achtbar aus der Affäre

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„Wenn wir hinten tief stehen und aufmerksam sind, sollten wir die Null möglichst lange halten“ - so Coach Robert Lembke, der die Richtenberger Landesligisten seit März dieses Jahres betreut.

Trotz Dauerregen hatten es über 250 Zuschauer zum Jahn-Sportplatz geschafft. Es gab Bratwurst vom Grill, Fassbier und eine Tombola mit attraktiven Preisen.

Die Gastgeber begannen mutig und druckvoll und schafften es, den in der Regionalliga spielenden Gästen aus Neustrelitz von Beginn an den Schneid abzukaufen. In der dritten Minute gab es dann auch schon die erste Chance durch einen Eckball für Richtenberg. Neustrelitz brauchte jedoch nicht lange, um sich zu ordnen, und ab der zehnten Minute spielten sich - bis auf ein paar Entlastungsangriffe, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden - fast alle Szenen in der Hälfte der Richtenberger ab. Coach Lembke war dennoch zufrieden: "Was meine Innenverteidiger Labahn und Pfeil hier abliefern, ist ganz großes Kino." Neustrelitz mühte sich, konnte der kompakt stehenden Abwehr jedoch keinen Raum abtrotzen, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.

Während die Mannschaften in den Kabinen waren, wurden auf dem regennassen Jahn-Sportplatz die Gewinner der Tombola ausgerufen. Torsten Berger, 1. Vorsitzender des MC Nordstern aus Stralsund, übergab den 1. Preis - zwei Saisonkarten für die restlichen drei Speedway-Rennen der Saison - an den glücklichen Gewinner, einen Urlauber aus Brandenburg.

In der Pause wurde auf beiden Seiten kräftig gewechselt. Vor allem die Neuzugänge sollten unter den Augen der Trainer ihr Leistungsvermögen zeigen.

Coach Benjamin Duray, der als Co-Trainer des Halleschen FC aus der dritten Liga nach Neustrelitz kam und seit April dieses Jahres die TSG Neustrelitz betreut, sah noch Potenzial: „Wenn wir Geduld haben, werden wir uns die Räume erarbeiten, die wir brauchen.“ Tatsächlich machten die Gäste ungeachtet der widrigen Bedingungen noch mehr Druck und erarbeiteten sich hochkarätige Chancen, die in der 54. Minute endlich das 0:1 brachten. Inmitten des überfüllten Sechzehners zog Djibril N'Diaye ab und der Ball fand - abgefälscht durch einen Richtenberger Spieler - ins Netz. Richtenbergs Schlussmann Ole Piotrowski, der den etatmäßigen Keeper Arne Exner in der zweiten Hälfte mit etlichen Glanzparaden mehr als würdig vertrat, hatte hier keine Chance. In der 60. Minute verletzte sich Neuzugang Lars Radig bei einem Zweikampf und musste mit Verdacht auf Bänderriss im rechten Fuß ausgewechselt werden. Etwas später war es dann wieder der stark aufspielende N'Diaye, der den Ball im Richtenberger Kasten unterbrachte und damit den Endstand zum 0:2 (80.) markierte.

Richtenbergs Coach Robert Lembke war bis auf die Verletzung von Lars Radig mehr als zufrieden: „Unsere Abwehr stand sicher und kompakt - die Keeper haben überragende Paraden gezeigt - so dass unsere Gäste aus Neustrelitz aus ihrem Klassenvorteil zunächst nicht viel machen konnten. Und unsere Neuzugänge haben sich gut ins Mannschaftsbild eingefügt und gezeigt, was sie können.“ Und Neustrelitz' Coach Benjamin Duray resümierte: „Unser Engagement hier war sehr gut - aber wir müssen natürlich noch an Feinheiten arbeiten. Besonders die Konsequenz im letzten Drittel hat mir gefehlt.

Wir müssen da zwingender werden und aus unseren Möglichkeiten mehr Kapital schlagen.“

Aufstellung Richtenberg: Arne Exner (TW - 46. Ole Piotrowski), Sebastian Bremer (C), Kevin Pogorel, Matthias Pfeil (80. Tobias Marquardt), Georg Peters (46.

Marcel Bruzdziak), Sven Tilse (46. Sebastian Kramer), Daniel Labahn (80. Sven Gräfnitz), Christoph Knapp, Benjamin Nickel, Christian Knuth (46. Thomas Wiegand), Rainer Schmidt (46. Lars Radig, 80.

Alf Hassel)

Alexander Thiel

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