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Rekord: 38 Teams starten beim Gorch-Fock-Cup

Stralsund Rekord: 38 Teams starten beim Gorch-Fock-Cup

10. Auflage des Handball-Turniers / Erstmals PSV-Schwimmer dabei

Stralsund. Er zählt zu den größten Handballturnieren der Region: der Stralsunder Gorch-Fock-Cup. Zum Jubiläum in diesem Jahr haben sich 38 Teams – 20 Damen- und 18 Herrenmannschaften – angemeldet. „Das sind sechs mehr als in den Vorjahren“, sagt Mitorganisator Daniel Henke vom PSV Stralsund. Sie Sportler kommen aus 13 Bundesländern – viele der Teams natürlich aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die meisten Mannschaften bestehen aus aktiven Handballspielern. Das hat die Schwimmer des PSV Stralsund aber nicht davon abgehalten, 2017 mit einem eigenen Team gegen die erfahrene Konkurrenz anzutreten.

„Die Idee ist aus einer Bierlaune heraus entstanden“, erinnert sich der Leiter der Abteilung Schwimmen, Stefan Faulenbach. Da viele Freizeitteams in Stralsund antreten und die Schwimmer sonst auch beim vereinsinternen Volleyballturnier mitspielen, habe sich schnell eine Mannschaft zusammengefunden. „Ich finde, dass es eine gute Teambuilding-Maßnahme ist. Natürlich wollen wir auch Tore werfen“, sagt Faulenbach. Doch an erster Stelle stehe für die sonst sehr erfolgreichen Schwimmer der Spaß.

„Bei den ersten Spielen muss das Team noch auf Tim Poddig und mich verzichten.“ Denn Trainer Faulenbach begleitet Tim Poddig zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin. „Wir kommen dann direkt von der Schwimmhalle zum Handball“, verspricht Faulenbach.

Neben den Schwimmern schickt der PSV seine Handballer und Handballerinnen ins Rennen. „Die Damen sind zum zehnten Mal dabei“, sagt Mitorganisator Henke. „Der Gorch-Fock-Cup ist bei vielen eine feste Größe im Kalender“, ist er überzeugt. Zu den Wiederholungstätern gehören unter anderem die „Strandräuberinnen“ aus Grimmen und die „StralibuBallerböller“. Dahinter verbergen sich die Damen des Stralsunder HV. Sie treten zur Titelverteidigung an.

Im letzten Jahr traten auch zwei Männerteams des Stralsunder Vereins an – dieses Mal nicht. Auf der Facebook-Seite beklagt der SHV, dass die Teams ausgeladen worden seien. Organisator Henke entgegnet: „Sie haben sich zu spät gemeldet, am Ende hat der PSV entschieden, dass sie nicht dabei sind.“ Weiter ins Detail gehen, wolle er nicht.

Die Organisatoren des PSV wollen, dass der Spaßcharakter des Turniers weiter im Vordergrund steht. Deshalb gibt es auch keine Verlierer. „Wer es nicht ins Finale schafft, kann im Younior-Hotel- Mixed-Cup weitermachen“, sagt Henke. In dem Nebenturnier treten immer vier Teams gegeneinander an. „Ein Frauen- und ein Herrenteam spielen dann zusammen gegen zwei andere. Jede Mannschaft übernimmt eine Halbzeit“, erklärt der PSV-ler. Dadurch komme noch mehr Stimmung auf und die Freude am Turnier bleibe erhalten.

In diesem Sinn treffen am Sonnabend ab 9 Uhr die ersten Teams aufeinander. Am Sonntag werden die Finalspiele ausgetragen.

Manuela Wilk

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