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Rettungsschwimmer im Medaillenrausch

Stralsund/Eindhoven Rettungsschwimmer im Medaillenrausch

Bei der Weltmeisterschaft in Eindhoven haben sich Stralsunds DLRG-Helden bereits mehrere Titel gesichert.

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Jubel über Gold: Danny Wieck nach seinem Sieg in der Kombinierten Rettungsübung.

Stralsund/Eindhoven. Die Nationalmannschaft der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit den Stralsundern Danny Wieck, Christian Ertel und Kevin Lehr hat nach Gold und Silber zum Auftakt auch am zweiten Wettkampftag der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in den Niederlanden zugeschlagen. Das Team sicherte sich fünf Medaillen: dreimal Gold und zweimal Bronze und stellte außerdem zwei neue Weltrekorde auf. In der Peter van den Hogenband-Schwimmhalle in Eindhoven waren die deutschen Rettungsschwimmer in allen zehn Finals vertreten. „Das war heute eine ganz starke Leistung von meinem Team, ich bin sehr stolz auf meine Sportlerinnen und Sportler“, sagte Bundestrainerin Susanne Ehling am Donnerstagabend.

OZ-Bild

Bei der Weltmeisterschaft in Eindhoven haben sich Stralsunds DLRG-Helden bereits mehrere Titel gesichert.

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In der viermal 25-Meter-Puppen-Staffel schwammen Danny Wieck und Christian Ertel mit Unterstützung von Joshua Perling und Kai-Uwe Schirmer in 1:04,73 Minuten zu Gold und einem neuen Weltrekord.

Damit nicht genug, sicherten sich die Herren – diesmal mit Kevin Lehr anstelle von Joshua Perling – einen weiteren Weltrekord: In der viermal 50-Meter-Gurtretter-Staffel erkämpften sie sich Platz eins in 1:26,75 Minuten.

Die dritte Goldmedaille ergatterte Danny Wieck beim 50 Meter Retten einer Puppe, schon nach 28,83 Sekunden schwamm er ins Ziel. „Weltmeister im Einzel auf meinen Paradestrecken ist schon stark und dann noch die beiden Titel in den Staffeln – einfach cool“, sagte der 24-Jährige Stralsunder im Freudentaumel. Beim Puppen-Retten verpasste Christian Ertel knapp die Medaillenränge und landete mit einer Zeit von 30,27 Sekunden auf Platz vier. Kevin Lehr freute sich über Bronze über 100 Meter Retten mit Flossen. Für die Distanz brauchte er 46,30 Sekunden. Christian Ertel bekam noch eine weitere Chance auf Edelmetall. Allerdings landete er im A-Finale beim 200 Meter Super Lifesaver auf Platz sieben, zu mehr reichten 2:17,36 Minuten nicht.

Bereits am Mittwoch hatte Danny Wieck als amtierender Weltmeister seinen Titel in der Kombinierten Rettungsübung verteidigt. Zudem gewann er zusammen mit Teamkamerad Kai-Uwe Schirmer die Silbermedaille im Leinewerfen. Kevin Lehr blieb an dem Tag Edelmetall zwar verwehrt, dafür knackte er im B-Finale über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter als erster Rettungsschwimmer die 50 Sekunden-Marke (49,87) und stellte einen neuen Weltrekord auf.

Mehr als nur Schwimmen

Bei der Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer absolvieren die Athleten an fünf Wettkampftagen verschiedene Einzel- und Staffeldisziplinen in der Schwimmhalle (Pool) und im Freigewässer (Ocean). Das Nationalteam der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) strebt in der Nationenwertung einen Platz zwischen drei und sieben an.

Rettungssportler sind mehr als schnelle Schwimmer. Sie müssen auch verschiedene Rettungstechniken und -geräte wie den Gurtretter oder das Rettungsbrett sicher beherrschen, um erfolgreich zu sein. In der DLRG betreiben den Sport rund 60000 zumeist junge Menschen. Neben dem Leistungs- und Wettbewerbsgedanken macht der Rettungssport fit für den Ernstfall. Viele Jugendliche wurden durch ihn bereits für den Wasserrettungsdienst an Deutschlands Küste und den Badestellen im Binnenland begeistert.

Martin Holzhause

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