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Richtenberger Sportlerheim wird aufgepeppt

Richtenberg Richtenberger Sportlerheim wird aufgepeppt

Stadt investiert 10000 Euro, unter anderem für vernünftige Gästekabinen

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Malermeister Arne Schlimper (Bild) und Mediengestalter René Tanz aus Richtenberg sorgten für den neuen Schriftzug.

Quelle: privat

Richtenberg. Das Geburtstagsjahr scheint für die SG Empor Richtenberg auch ein Glücksjahr zu sein. Gerade erst feierten die 140 Mitglieder das 50. Jubiläum ihres Vereins, schon gibt es neben sportlich guten Nachrichten aus der Fußballabteilung auch frohe Kunde aus dem Richtenberger Rathaus: Die Stadt investiert 10000 Euro, um das Sportlerheim weiter auf Vordermann zu bringen.

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Stadt investiert 10000 Euro, unter anderem für vernünftige Gästekabinen

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Schon in den letzten Jahren hat man Schritt für Schritt Heizung und Sanitär saniert. „Jetzt wollen wir vernünftige Gästekabinen gestalten. Dazu bauen wir einen kleinen Teil an“, sagt Bürgermeister Karldiether Wegner (parteilos). Er ist optimistisch, dass die Maßnahme schnell durchgezogen werden kann, obwohl sie nicht für 2016 geplant war.

„Wir hatten ja vor, den Mühlenberg zu sanieren. Und wir wollten unseren Teil zum Radweg an der Landesstraße dazugeben. Beide Projekte werden nicht mehr haushaltswirksam. Man könnte es auch so sagen:

Die Baugenehmigungsverfahren im Kreis haben einfach zu lange gedauert. Wir reden da von anderthalb bis zwei Jahren“, sagt der 72-Jährige, der die Gründe dafür nicht erklären kann. Für das Richtenberger Stadtoberhaupt ist aber eins Fakt: Das Geld muss verbaut werden. „Behältst du es als Plus in der Kasse, muss es für den Haushaltsausgleich genutzt werden. Mit anderen Worten: Es ist weg.“ Das wollten die Richtenberger verhindern und beschlossen auf ihrer letzten Stadtvertretersitzung unter anderem, ins Sportlerheim zu investieren.

Dass sich am Stadion etwas tut, kann man jetzt schon von Weitem sehen. In großen hellblauen Lettern leuchtet das „SG Empor Richtenberg“ – geschmückt mit einem Kickersymbolbild. Zwei Richtenberger Firmenchefs haben ihre Köpfe zusammengesteckt und schnell diese Beschriftung realisiert. René Tanz sorgte für den Entwurf, fertigte Schablonen an. Der 42-Jährige, ursprünglich einmal Elektriker, betreibt seit 2007 seine Firma Octopus. Von der Visitenkarte über den Briefkopf bis hin zu Plakaten oder Bannern reicht das Angebot des Werbefachmanns, der eigentlich aus Thüringen stammt und 2005 durch seine Frau zum Richtenberger wurde.

Seit vier Jahren arbeitet „Octopus“ eng mit dem Richtenberger Malermeister Schlimper zusammen. Die Logos von Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft, Wohnungsbaugenossenschaft Volkswerft oder Wohnungsgenossenschaft Franzburg leuchten von vielen Häusern. Jetzt kommt der heimische Sportplatz dazu. René Tanz entwarf den Schriftzug, Arne Schlimper sorgte für die farbliche Gestaltung. Der 32-jährige Malermeister, der einst aus Stralsund nach Richtenberg kam und in die Fußstapfen seines Opas trat, feierte im letzten Herbst zehnjähriges Betriebsjubiläum.

Ines Sommer

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