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Ringer bereiten sich auf Rückrunde der Jugendliga vor

Stralsund Ringer bereiten sich auf Rückrunde der Jugendliga vor

Sportler des FSV wollen mit ihrer Kampfgemeinschaft ins Finale einziehen

Stralsund. Die jungen Ringer des FSV Stralsund haben sich viel vorgenommen – sie wollen am Wochenende in Greifswald mit der Kampfgemeinschaft (KG) Küstenringer ins Finale der Jugendliga einziehen. Gemeinsam mit Sportlern aus Rostock und Warnemünde haben sich die Sundstädter zu einem Team zusammengeschlossen.

Bisher lief es für die Nachwuchsringer ziemlich gut. Die KG Küstenringer führt nach der Vorrunde die Gruppe B an. „Wir wollen in Greifswald erneut auf einem der vorderen Plätze landen und ins Finale einziehen“, sagt Eckhardt Wallmuth vom FSV Stralsund. Das wird allerdings kein Spaziergang. Denn einige der Sportler treten in einer höheren Gewichtsklasse an. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die Stile und Gewichtsklassen in der Rückrunde getauscht werden. „Wenn ein Ringer in der Klasse 46 kg in der Hinrunde im griechisch-römischen Stil antrat, muss sich der Kämpfer dieses Mal im Freistil messen“, erklärt Wallmuth.

Da jeder Ringer in der Regel eine Stilrichtung besser beherrsche, müsse die Aufstellung im Team entsprechend angepasst werden. So tritt Adam Arsunukaev beispielsweise in der Klasse bis 50 kg an.

„Eigentlich sind 46 kg seine Gewichtsklasse, aber der griechisch-römische Stil liegt ihm besser“, erklärt Trainer Tom Linke. Der 13-Jährige Arsunukaev freut sich schon auf die Wettkämpfe. „Mir gefallen die Mannschaftswettkämpfe sehr gut“, sagt er. Meist sind diese schneller vorbei als die Einzelkämpfe. Auch der Zusammenhalt im Team sei schön. Adam wird voraussichtlich vier Kämpfe bestreiten. „In der Hinrunde waren es nur zwei. Dass es mehr sind, macht mir aber nichts aus“, betont der Ringer. Denn bei Einzelwettkämpfen müssen die Kinder und Jugendlichen nicht selten drei- oder viermal auf die Matte gehen.

Neben Adam Arsunukaev schickt der FSV Stralsund Albert Lawrenz (29 kg), Zelem Zubairaev (31 kg) und Henning Löbl (58 kg) auf die Matte. „Henning tritt auch in einer höheren Gewichtsklasse an. Aber bei ihm als amtierenden mitteldeutschen Meister im griechisch-römischen Ringkampf erwarten wir, dass er sich auch gegen stärkere Sportler durchsetzen kann“, erklärt Wallmuth. Zudem tritt FSV-Ringer Rasul Batalov (29 kg) für die KG Vorpommern an.

Damit die Athleten gut vorbereitet sind, hat der Verein in dieser Woche einige zusätzliche Trainingstage eingebaut. Aber nicht nur Ringer der KG standen auf der Matte. „Wir haben uns Sportler aus Lübtheen eingeladen. So können sich die Jungs mit neuen Gegnern messen“, erklärt Linke. Eigentlich sollte das Trainingslager länger dauern, doch die anderen Vereine sagten entweder ab oder hatten nicht so lange Zeit.

Heute stehen wieder etwa sechs Stunden Training an. „Vormittags erarbeitet Manuel Garolea mit ihnen Freistiltechniken und am Nachmittag müssen sie das im Kampf umsetzen“, erklärt Wallmuth. Außerdem wird – wie in jeder Woche – Donnerstag und Freitag trainiert, damit Sonnabend alles klappt.

Manuela Wilk

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