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Rollstuhl-Basketballer beenden Saison auf Platz zwei

Stralsund Rollstuhl-Basketballer beenden Saison auf Platz zwei

Die Spielgemeinschaft Rostock/Stralsund bezwingt Hamburg und Braunschweig

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Die Rollis der SG Rostock/Stralsund punkteten zum Saisonende doppelt. Kerstin Fritsche ist hier für die Stralsund Pirates am Ball.

Quelle: Foto: Timo Ewert

Stralsund. Mit zwei Siegen konnten die Rollstuhlbasketballer der SG Rostock/Stralsund II ihren letzten Spieltag in der Oberliga Nord gegen die BG Hamburg (52:43) und MTV Braunschweig (65:47) beenden. Gleich im ersten Spiel hatten die Hansestädter die BG Hamburg West zu Gast. Die ersten Angriffe verliefen sofort zur vollsten Zufriedenheit der SG. Der Ball lief zwischen den Spielern nur so hin und her. Jeder der Fünf hatte den Ball in der Hand und der Abschluss war ein Zähler nach dem anderen. Die SG konnte sich den Gegner aus Hamburg mit einem guten Abstand immer auf Distanz halten.

Zur Halbzeit stand es mit 13 Punkten Unterschied 37 zu 24. Nach der Pause schlichen sich dann grobe Fehler ein. Die Spieler aus Hamburg hatten sich in der Pause auf die Spielzüge der SG eingestellt.

Am Anfang des dritten Viertels machten sie gleich die ersten Körbe und holten in drei Minuten zu 39:34 Punkten auf. So gut wie die Rostocker/Stralsunder in den ersten beiden Vierteln die Bälle laufen lassen, Blöcke gestellt und Fastbreaks gefahren haben, so schlecht lief es jetzt im dritten Viertel. Das Konzentrieren auf ihre Gegenspieler fehlte und Fehlpässe schlichen sich ein.

In der Auszeit wurde den Spielern die Wichtigkeit der Spielsiege klar gemacht und es lief besser. Der Gegner kam nicht mehr in die Zone und musste Fernwürfe machen. Das dritte Viertel endete mit 41:36 Punkten. Alle Spieler gingen in der Viertelpause in sich und das letzte Viertel lief prompt besser. Die SG Rostock/Stralsund ließ wieder den Ball laufen, fuhr Fastbreaks, spielte Traumpässe.

Sogar die nicht so sicheren Ballwerfer bekamen ihre Chance. Der Sieg wurde nicht mehr aus der Hand gegeben und die Gastgeber siegten verdient mit 52:43 Punkten.

In ihrem zweiten Spiel trafen die Rollstuhlbasketballer auf den MTV Braunschweig, der sich zuvor bereits gegen die Hamburger deutlich überlegen zeigte. Aber die SG Rostock/Stralsund stoppte gleich all ihre Aktionen. Die Starting Five der Gastgeber verhinderten den einen oder anderen Angriff. Hier wurde gleich der Gegner von Anfang an auf Distanz gehalten. Auch in diesem Match waren sehr schöne Spielzüge zu sehen, der Ball lief, der Gegner wurde zurück gehalten und Fastbreaks gefahren. Das Viertel wurde mit 22:14 beendet.

So sollte es auch weiter gehen, mit tollem Kreuzen, Steels des Balles und Korbabschlüssen wurde der Punkteabstand erweitert. Wenn die Gastgeber der Hansestädte weitere 22 Punkte machten, erspielte sich der MTV Braunschweig nur neun Punkte. So endete das Match zur Halbzeit mit 44:23 Punkten. Alle zehn Spieler hatten ihren Einsatz und auch Chancen. Es wurde vom Gastgeber übersichtlich gespielt, indem auch den schwächeren Spielern der Ball zugespielt wurde und sie ihre Chancen zum Korbwurf hatten.

So ging es im dritten Viertel weiter, der Gegner wurde auf Distanz gehalten. Der Ball wurde oft durch Defensive-, Offensiverebounds und Steels erobert und so weiter gespielt, dass es zum Korbabschluss kam, auch wenn die Korbausbeute mit sechs weiteren Zählern gegen vier nicht so berauschend war. Im vierten Viertel konnten so nochmal alle Spieler zum Einsatz kommen. Auch hier wurden die Bälle laufen gelassen, Rebounds geholt oder Bälle vom Gegner gestohlen. Alle Spieler hatten das Vertrauen nicht enttäuscht. Bis zum Schluss wurde die Korbausbeute gesteigert und ein angemessener Abstand erhalten. Der Endstand wurde von der SG Rostock/Stralsund verdient auf 65:47 Punkte ausgebaut.

Auch wenn es noch zwei Spieltage vom ärgsten Konkurrenten SG Oldenburg/Achim mit 12:4 Punkten gibt, könnten die Hansestädter mit dem zweiten Platz (18:6 Punkte) die Oberliga-Saison beenden.

Silke Tolzmann

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