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SHV-Reserve hat gegen Grimmen nicht den Hauch einer Chance

Grimmen SHV-Reserve hat gegen Grimmen nicht den Hauch einer Chance

Stralsunds Handball-Männer werden beim HSV mit 22:38 abserviert und helfen dem Gastgeber auf den vierten Tabellenplatz

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Auch Roman Bernhardt (M.) gehörte zu einer HSV-Mannschaft, die 60 Minuten lang Vollgas gab.

Quelle: Foto: Anja Krüger

Grimmen. Der HSV Grimmen macht seinen Fans wieder mächtig viel Freude. Anfang des Jahres nicht gerade spielerisch verwöhnt, genießen die Grimmener Zuschauer gerade jedes Spiel. Und diese geballte Spielfreude und diesen Tempohandball bekam nun auch der Stralsunder HV zu spüren. Während die Gastgeber seit langem aus dem Vollen schöpfen konnten, reisten die Männer vom Sund erwartungsgemäß mit einem kleinen Kader an und konnten die deutliche 22:38-Schlappe nicht verhindern. „Wir haben kaum eine Lücke gefunden. Grimmen hat uns vor extrem große Probleme gestellt und zwang uns zu vielen Fehlern im Spielaufbau“, resümiert Stralsunds Spieler Tom Härtel, der verletzt auf der Bank saß .

„Das, was sich in den letzten Begegnungen schon abgezeichnet hat, wurde heute um ein Vielfaches übertrumpft. Mit dieser Deutlichkeit habe ich nicht gerecht, sie spiegelt aber die klare Überlegenheit wider. Es macht gerade einfach nur richtig viel Spaß“, ist Grimmens Trainer Lars Kibscholl überglücklich über diesen Erfolg, durch den beide Teams die Plätze tauschen.

Grimmen legte los wie die Feuerwehr und überrannte die Gäste aus Stralsund. Die SHV-Reserve versuchte, mit langen Angriffen Unruhe in die Deckung des HSV zu bringen, doch die stand an diesem Tage mal wieder hervorragend. „Wir haben eine wahnsinnige Beinarbeit und Kompaktheit an den Tag gelegt. Im Zentrum war kaum ein Durchkommen für die Gäste, sodass wir uns viele Ballgewinne erarbeiten konnten“, war Kibscholl mit der Defensive zufrieden. Nach dem 2:2 setzte sich der HSV auf 6:2 ab und ließ auch weiterhin hinten nicht viel zu, weil auch Tino Corswandt an seine Leistung von Stavenhagen anknüpfte. Der Vorsprung wuchs weiter an (10:4), bis sich dann Tom Korth entnervt auswechselte. Grimmen ließ den Gästen allerdings auch kaum Zeit zum Luft holen. Jede Möglichkeit, um in den Gegenstoß

zu kommen, wurde rigoros genutzt. Bis zur Pause wuchs der Vorsprung auf 17:10 an. Freudestrahlende Gesichter der knapp 200 Zuschauer bereits zur Pause, die mal wieder für ordentlich viel Lärm auf den Rängen sorgten.

Und auch im zweiten Abschnitt sollte sich an diesem Gemütszustand nicht viel ändern. Zwar plätscherte die Begegnung in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit so dahin, da Stralsund nun besser mitspielte und sich auf seinen zweiten Torhüter verlassen konnte. Philipp Groth hielt den Rückstand mit seinen starken Paraden in Grenzen (20:14, 23:16). Aber er alleine reichte eben nicht aus.

Grimmen legte wieder ein Gang zu und spielte sich in einen wahren Rausch. Der SHV machte die Fehler, die der HSV wieder gnadenlos zu nutzen wusste. Nach 48 gespielten Minuten war die Partie beim 28:16 entschieden.

Doch Grimmen hatte Hunger auf mehr und wollte in Sachen Tempo nicht nachlassen. Sechzig Minuten Vollgas-Handball hat man in Grimmen lange nicht gesehen. Stralsund spielte da aber auch mit. Da die Gäste weiterhin große Probleme im Positionsangriff hatten, nun oft am frischgebackenen Papa Stephan Hase scheiterten und viele Fehler machten, konnte sich der HSV immer weiter absetzen und einen am Ende ungefährdeten 38:22 (17:10)- Erfolg feiern.

Durch den dritten Sieg in Serie schiebt sich der HSV auf den vierten Platz und steht vor einer ganz schweren Aufgabe in der kommenden Woche in Rostock. „Wir haben uns durch unsere starken Auftritte in die Position gespielt, alles wieder selbst in der Hand zu haben für den dritten Platz“, hat Kibscholl den schon für verloren gehaltenen „Bronzerang“ im Visier.

Stralsunder HV: Groth, Korth, Badendieck 3, Zober 1, Dauning 4, Salewski 3, Jasmann 1, Bechly 4, Hoffmann 5, Kaden; Zeitstrafen: HSV 1, SHV 6; Siebenmeter:

HSV 4/5, SHV 2/2; Gelbe Karten: HSV 3, SHV 3.

Manuel Abé

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